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Brandschutz: Experten-Interview mit Feuerwehrmann Guido Lemmer

lemmerSeit dem 1. Januar 2017 sind Rauchmelder in Wohnungen und Einfamilienhäusern in NRW Pflicht.

Feuerwehrmann Guido Lemmer erklärt uns, was es mit dem neuen Gesetz auf sich hat und warum Rauchwarnmelder so wichtig sind.

Seit 1999 ist Guido Lemmer bei Knauber Leiter der Organisation und Logistik. Schon 1980 trat er der Jugendfeuerwehr bei und ist heute stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Engelskirchen.

Herr Lemmer, so ein Brandeinsatz ist sicherlich aufregend, oder?

Brandeinsätze sind immer aufregend! Man findet stets neue Situationen vor, schließlich kennt man sich in den brennenden Wohnungen ja auch nicht aus.

Wie oft mussten Sie mit der freiwilligen Feuerwehr im letzten Jahr wegen Bränden ausrücken?

Von den insgesamt 225 Einsätzen mussten wir wegen Feuer 78-mal ausrücken, davon wurden wir 15-mal aufgrund eines Wohnungsbrands alarmiert. Zum Glück handelte es sich bei sieben Alarmierungen um Fehlalarme. Aber lieber einmal zu viel als einmal zu wenig die Feuerwehr rufen.

Gibt es einen Einsatz, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Vor vielen Jahren wurde der Bewohner einer Einzimmerwohnung im Schlaf  vom Feuer überrascht. Er hat zuerst versucht, den Brand selbst zu löschen, es aber nicht geschafft, und er hat dann kaum noch den Weg nach draußen gefunden. Der Raum war so stark verraucht! Der Bewohner trug Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung  davon.

Mit Rauchwarnmeldern wäre das nicht passiert. Dass ab dem 1. Januar 2017 Wohnungen und Einfamilienhäuser in NRW laut BauVO NRW mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein müssen, erscheint da sinnvoll.

Ja, Rauch ist gefährlich. Er breitet sich schnell aus und enthält giftige Stoffe, die schon nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit führen können. Gut, dass die Eigentümer
die Wohnungen jetzt mit Rauchwarnmeldern ausstatten müssen.

Die Mieter haben damit nichts zu tun?

Doch, die Bewohner oder Mieter müssen die Rauchwarnmelder betreiben und zum Beispiel die Batterie wechseln. Weiter heißt es, man soll den Rauchwarnmelder in Schlafräumen, Kinderzimmern
und Fluren anbringen.

Ist es egal, wo genau in diesen Räumen?

Nein, die Rauchwarnmelder sollten an der Decke in der Raummitte, wenigstens aber 50 cm von Wänden entfernt, immer in waagerechter Position angebracht werden.

Man könnte den Rauchwarnmelder doch auch einfach auf die Kommode legen?

Brandrauch ist heiß und steigt nach oben – deshalb gehört der Rauchwarnmelder immer an die Decke. Wenn er erst warnt, wenn der Raum bis auf Kommodenhöhe mit Rauch gefüllt ist, bleibt keine Zeit mehr zu flüchten.

Warum kommt es überhaupt zu Wohnungsbränden?

Brandgefahr kann von elektrischen Geräten ausgehen und von überall dort, wo viel Hitze entsteht. Wenn in der Nähe dann brennbare Gegenstände stehen, kann sich ein Feuer sehr schnell ausbreiten. Gerade in der Küche brennt es häufig, etwa weil man einen Topf auf der angeschalteten Herdplatte vergessen hat.

In der Küche sind Rauchwarnmelder aber nicht empfehlenswert, da es durch das Kochen zu Fehlalarmen kommen kann. Gibt es eine Alternative?

Ja, es gibt Hitzemelder oder Melder, die erst bei Vorhandensein von Rauch und Hitze anschlagen. Deswegen sind solche Melder hier unbedingt empfehlenswert. Brandmelder zum Beispiel gibt es in verschiedenen Ausprägungen. Sie schlagen erst bei bestimmten Merkmalen eines Brandes Alarm, zum Beispiel bei einem erhöhten Kohlendioxidgehalt in der Luft.

Wie verhalte ich mich am besten, wenn es wirklich brennt?

Auch wenn es schwerfällt: Ruhe bewahren! Bringen Sie sich selbst und andere in Sicherheit. Wenn möglich, schließen Sie die Tür zum Brandraum, damit sich der Rauch nicht so schnell ausbreiten kann und die Fluchtwege rauchfrei bleiben. Dann die Feuerwehr rufen und auf jeden Fall Rückfragen abwarten. Nur wenn der Mitarbeiter der Feuerwehrleitstelle alles richtig verstanden hat, kann er Hilfe schicken.

Vielen Dank für das Gespräch,
Herr Lemmer!


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