Christrose – Christkinds Lieblingsblume

Nichts gegen saftiges Tannengrün. Aber ein paar elegante Blüten dürfen es im weihnachtlichen Wintergarten schon sein.

Von November bis März blüht im Garten nicht viel, denn den meisten Blumen ist es jetzt zu kalt. So dominiert das Immergrün von Tanne, Fichte & Co. Doch es gibt sie, die unerschrockenen Blühpflanzen, die auch bei Minusgraden, Schnee und Eis drinnen und draußen leuchtende Kontraste setzen. Die Christrose gehört zu diesen wenig empfindlichen Blumen. Robust und pflegeleicht schmückt sie den Garten mühelos den ganzen Winter über. Ob klassisch weiß oder creme, silbergrau, zartrosa, dunkelrot oder hellgelb – mit rund 15 Arten signalisiert sie farbenfroh alle Jahre wieder: Es ist Winter und weihnachtet sehr.

Die Christrose zeigt sich zu Weihnachten in voller Pracht

ChristroseDie Christrose blüht ab Dezember und steht meist zu Weihnachten in voller Pracht. Kein Wunder, dass die bis zu 30 cm hoch wachsende Pflanze mit den dekorativen gefüllten oder gesprenkelten, geäderten oder anemonenförmigen Blüten als Advents- und Weihnachtsdekoration äußerst angesagt ist. Den Rest des Jahres mag sie es allerdings eher kühl und bevorzugt einen halbschattigen Standort im Freien, gerne auf lehmhaltigem Boden. Dort wächst sie am besten, wenn man sie in Ruhe lässt und nicht umpflanzt, und kann 25 Jahre und länger immer wieder in voller Blüte stehen.

Die Legende

Der Legende nach entstand die Christrose übrigens aus den Tränen eines Hirten, der auf dem Weg nach Bethlehem verzweifelt nach einem blühenden Willkommensgruß für das Jesuskind suchte. Aber ob Dichtung oder Wahrheit – bis in die heutige Zeit ist die Christrose eine der schönsten Pflanzen, die uns die Natur zur Weihnachtszeit beschert.