Nicht nur heiße Luft – Energiesparen durch richtiges Lüften und Heizen

Winterzeit ist Heizungszeit. Auch wenn die Temperaturen dieses Winters bisher noch recht mild geblieben sind, läuft die Heizung durchgehend. Heute präsentieren wir Ihnen ein paar Grundregeln zum Lüften, damit Sie nicht jede Menge Energie und Geld zusammen mit der heißen Luft durch´s Fenster heraus lassen.

In beheizten Zimmern wird es jedoch schnell stickig, gerade wenn mehrere Personen in einem Raum sind. Und mit dem Sauerstoffgehalt sinkt häufig auch die Konzentration und man wird müde. Außerdem wird es in ungelüfteten Räumen schnell feucht und es kann sich Schimmel bilden. Deshalb ist Lüften wichtig und richtig.

Nicht kippen

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Häufig sieht man es – im Büro genauso wie privat: Die Heizung ist angeschaltet, das Fenster gekippt.

Dauerlüften mit gekipptem Fenster ist im Winter Verschwendung von Energie. Durch den kleinen Fensterspalt wird nur wenig verbrauchte Luft ausgetauscht. Feuchtigkeit bleibt trotzdem im Raum, dafür kühlen Wände und Möbel über den langen Lüftungsvorgang stärker aus. Das fördert sogar Schimmelbildung. Wird das Heizungsthermostat beim Lüften nicht abgedreht, steuert die Heizung zusätzlich gegen.

Stoßlüften heißt die Empfehlung: 2-4 Mal am Tag sollten Sie die Thermostat-Ventile der Heizung herunterdrehen und die Fenster für 2-5 Minuten weit aufreißen. So wird die Luft schnell und effektiv ausgetauscht, ohne die Wände und Möbel herunterzukühlen. Sprich: Sie haben es nach dem Lüften schnell wieder wohlig warm und können sich dank frischer sauerstoffhaltiger Luft wieder gut konzentrieren.

  • Unser Tipp: Nutzen Sie ein Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen im Blick zu behalten. Damit messen Sie den Prozentanteil von Wasser in der Luft. Liegt die Luftfeuchtigkeit über 65 Prozent, sollten Sie den Raum lüften. Hygrometer finden Sie in Ihren Knauber-Filialen – lassen Sie sich einfach beraten.

Richtig heizen

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Damit Ihre Heizung Sie optimal mit Wärme versorgt, sollten Sie die Heizkörper regelmäßig entlüften und den Wasserdruck der Heizungsanlage kontrollieren.

Es lohnt sich, nachts die Heizung herunter zu drehen, denn Wohnzimmer, Küche und Bad werden nachts nicht genutzt. Im Schlafzimmer empfiehlt sich eine Temperatur von 16 bis 18 Grad.

 



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