Weihnachtssterne aus fairem Handel

Weihnachtssterne sind ein beliebtes Mitbringsel und zieren in der Adventszeit fast jedes Haus. Die Zimmerpflanze hat bis ins heimische Wohnzimmer eine weite Reise hinter sich, denn die meisten Weihnachtssterne werden in Afrika oder Lateinamerika vorproduziert. Fairtrade hat deshalb seinen Standard für Produktionsbedingungen auf den Pflanzenbau ausgeweitet und in diesem Jahr erstmals Weihnachtssterne zertifiziert. Knauber ist stolz, unter den ersten Anbietern des neuen Fairtrade-Weihnachtssterns zu sein.

Woher kommt mein Weihnachtsstern?

Bild: Transfair e.V. / Harald Mohr

Ethiopia Tulu ist 35 Jahre alt und Packerin auf der Stecklingsfarm in Äthiopien. Bild: Transfair e.V. / Harald Mohr

Der Fairtrade-Weihnachtsstern von Knauber kommt von einer Stecklingsfarm in Äthiopien. Die Farm liegt rund 90 km südlich der Hauptstadt Addis Abeba. 2.400 Arbeiterinnen und Arbeiter sind hier beschäftigt und bauen überwiegend Weihnachtssterne und Perlargonien an. Die Einhaltung der Fairtrade-Standards wird regelmäßig durch Inspektoren des unabhängigen Zertifizierers FLOCERT kontrolliert.

 

fcm_rgb_posIhren Weihnachtsstern, den Sie bei Knauber gekauft haben, können Sie über den Fairtrade-Code auf der Verpackung genau zurückverfolgen. Geben Sie den Code einfach im Online-Portal von Fairtade unter www.fairtrade-deutschland.de ein und erfahren Sie mehr über ihren Weihnachtsstern, seine Herkunft und das Fairtrade-Programm vor Ort.

 

Bereiten Sie nachhaltig Freude

Das Fairtrade-Siegel garantiert sichere Arbeitsbedingungen und hohe Umweltstandards in der Produktion. Bild: Transfair e.V. / Harald Mohr

Das Fairtrade-Siegel garantiert sichere Arbeitsbedingungen und hohe Umweltstandards in der Produktion. Bild: Transfair e.V. / Harald Mohr

Mit der Entscheidung für einen zertifizierten Weihnachtsstern bereiten Sie nicht nur dem Beschenkten eine Freude. Auch wenn die Fairtrade-Pflanze ein wenig teurer ist, können Sie sicher sein, dass Ihr Geld gut investiert ist – nämlich in soziale Projekte für die Arbeiter und in Umwelt- und Sozialstandards.

 

Das Fairtrade-Siegel steht für viele Vorteile:

  • Sichere Arbeitsbedingungen, geregelte Sozialleistungen und Versammlungsfreiheit für die Beschäftigen auf der Stecklingsfarm in Äthiopien
  • Eine Fairtrade-Prämie für die Beschäftigten in Äthiopien zur Investition in Gemeinschaftsprojekte wie Schulen und Krankenstationen
  • Das Verbot der hochgiftigsten Pflanzenschutzmittel sowohl auf der Farm in Äthiopien als auch in der deutschen Gärtnerei, die den Weihnachtsstern fertig kultiviert hat.
  • Umweltschutz: die deutsche Gärtnerei muss mindestens 20 Prozent Torfersatzstoffe einsetzen, um den Weihnachtsstern fertig zu kultivieren.

Die Reise Ihres Fairtrade-Weihnachtssterns

Rund 90 Wochen dauert es, bis ein Weihnachtsstern fertig für den Verkauf ist. Davor legt er einen weiten Weg zurück.

  1. Die Züchtung der Weihnachtsstern-Sorte findet in Deutschland statt.
  2. In Afrika werden die Mutterpflanzen dann in Gewächshäusern von sogenannten Stecklingsfarmen kultiviert. Hier begünstigt das warme Klima die Produktion. Bis zu 70 Wochen Zeit mit viel Pflege der Pflanzen vergehen, bis kleine Stecklinge von den Mutterpflanzen geerntet werden können.
  3. Gut gekühlt und verpackt werden die Stecklinge per Flugzeug nach  Europa geflogen. In Deutschland kümmert sich zunächst der Jungpflanzenbetrieb um die Aufzucht der Stecklinge und bewurzelt diese. Das dauert ca. 4 Wochen.
  4. Dann gehen die kleinen Pflänzchen an heimische Gärtnereien, in denen sie in rund 16 Wochen zur fertigen Blüte heranwachsen.
  5. Die fertigen Weihnachtssterne stehen bei Knauber zum Verkauf.
Erfahren Sie mehr zum Fairtrade-Siegel >>>

 

So pflegen Sie den Weihnachtsstern richtig

Der Weihnachtsstern braucht einen hellen warmen Platz, an dem er weder der direkten Sonneneinstrahlung noch der Zugluft ausgesetzt ist.

fairtrade_weihnachtsstern-bildrechte_du%e2%95%a0emmen-orangeDie Fensterbank ist daher kein idealer Standort. Beim Gießen des kälteempfindlichen Gewächses sollte man möglichst Wasser in Zimmertemperatur verwenden – allerdings nur in Maßen. Auf Staunässe reagiert der Weihnachtsstern nämlich ebenfalls mit dem Abwurf von Blättern. Deshalb ist es wichtig, ihn erst zu gießen, wenn die Erde fast trocken ist.

 



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