Die TOP 10 der kleinen Gartenhelfer

Dass Gartenarbeit anstrengend sein kann, weiß jeder. Viel anstrengender wäre sie aber, wenn nicht jeden Tag viele kleine Helfer mit uns ackern würden. Grund genug für uns, Ihnen einige der unermüdlichen Unterstützer einmal vorzustellen.

Hier sind unsere Top Ten der Gartenhelfer:

Ihr Name ist Programm: Im Gegensatz zu Schädlingen sind Helfer im Garten vor allem eines: überaus nützlich! Sie dezimieren Schädlinge, lockern den Boden, liefern Nährstoffe oder bestäuben Pflanzen. Auf vielfältige Weise sind sie so für einen intakten Garten im Einsatz – und als Bio-Schädlingspolizei zudem eine ernstzunehmende Alternative zur Chemiekeule. Darüber hinaus ist vieles von dem, was da kreucht und fleucht, auch atmosphärisch eine Bereicherung: Marienkäfer und Schmetterlinge sind überall gerne gesehen, und auch Ameisen, Würmer und Co. machen es draußen erst lebendig. Gartenhelfer finden von selbst ihren Weg in den Garten oder auf den Balkon, und mit ein paar einfachen Handgriffen können wir ihren Aufenthalt verlängern: Einige unberührte Ecken mit Steinen, altem Laub, Moos und Holz oder ein paar umgedrehte Blumentöpfe, unter denen sie nisten und Schutz finden können, reichen schon aus. Wer noch etwas weitergehen will, kann außerdem mit einem Insektenhotel eine attraktive Herberge für Bienen, Hummeln und Florfliegen schaffen.

marienkäfer1. Marienkäfer

Er zählt zu den ausgemachten Lieblingen unter den Gartenhelfern: Der Marienkäfer ist nicht nur gern gesehen, sondern auch äußerst nützlich. Er saugt Blattläuse, Schildläuse und Spinnmilben im Akkord aus und säubert befallene Pflanzen von bis zu 150 Schädlingen pro Tag.

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2. Hummel

Die Hummel nistet in der Erde oder in Ästen und Baumstämmen und spielt eine wichtige Rolle bei der Pflanzenbestäubung. Mit ihrem dicken „Pelz“ schwirrt sie früher durch den Garten als die Biene – nämlich schon ab etwa 6 °C – und bestäubt dabei bis zu 1.000 Blüten am Tag.

3. Laufkäfer

Mancher Laufkäfer nimmt täglich das Dreifache seines Gewichts an Nahrung auf: Auf dem Speiseplan stehen dabei zumeist Insektenlarven und Schnecken. Dass man sie bei der Nahrungsaufnahme selten beobachtet, liegt vor allem daran, dass Laufkäfer erst nach Anbruch der Dämmerung aktiv werden.

iStock_000006263839Small4. Ameise

Die Ameise ist ein Viel- und Allesfresser. Fleißige Ameisenvölker vertilgen bis zu 30.000 Schädlinge pro Tag. Der Gartenhelfer bildet darüber hinaus Nester, in denen wichtige andere Organismen zur Bodenzersetzung, wie Bakterien und Pilze, gedeihen.

schmetterling5. Schmetterling

Zugegeben, der Schmetterling bestäubt nicht so viele Pflanzen wie seine Kolleginnen Biene und Hummel. In unsere Top Ten gehört er trotzdem – denn er ist mit Abstand der schönste Besucher unserer Gärten und Balkone.

6. Ohrwurm

Der landläufig als „Ohrenpitscher“ bekannte Käfer mit den charakteristischen Kneifzangen gehört äußerlich vielleicht nicht zu den Highlights im Garten – im Vertilgen von Blattläusen und Spinnmilben ist er aber hocheffizient. Obwohl er fliegen kann, macht der nachtaktive Ohrwurm seine Beutezüge lieber zu Fuß.

iStock_000017989383Small7. Biene

Die Biene ist neben der Hummel die wichtigste Bestäuberin im heimischen Garten. Während sie Pollen für ihre Brut sucht, heftet sich der Blütenstaub an ihren Körper. Als Honigbiene liefert sie Hobby-Imkern darüber hinaus leckeren Honig gleich frei Haus.

regenwurm8. Regenwurm

Der Regenwurm lockert die Erde und ist gleichzeitig ein unermüdlicher Kompostierer, der Pflanzen durch seine Ausscheidungen mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Im Garten begegnet man meist dem gemeinen Regenwurm und dem dünneren Kompostwurm. Einfache Faustformel: je mehr Regenwürmer, desto besser das Erdreich.

9. Spinne

Spinnen kommen im Garten in vielen unterschiedlichen Arten vor – und haben unter den Gartenhelfern die vielleicht kleinste Lobby. Dabei sorgen gerade Spinnen für ein günstiges Gleichgewicht der natürlichen Lebensgemeinschaft: manche mit Fangnetzen , andere durch die Jagd am Boden oder beim Sprung.

10. Florfliege

Die kleine Florfliege hat grünlich schimmernde Flügel und metallisch glänzende Augen. Sie legt ihre Eier an die Unterseite von Blättern und ist nachtaktiv. Als Larve verspeist sie große Mengen von Blattläusen und ist vor allem in diesem Stadium ein äußerst wichtiger Gartenhelfer. Die erwachsenen Florfliegen benötigen zur Überwinterung ab Mitte September trockene und frost­sichere Unterschlüpfe.


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