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In 5 Schritten zu schönen Zimmerpflanzen

Der Weg zu einer grünen Wohnung mit schönen Zimmerpflanzen ist nicht weit – es sind nur fünf Schritte!

1. Vorbereitung: der erste Schritt zu einer schönen Zimmerpflanze

Um zu Ihrer Traumpflanze zu kommen, sollten Sie sich zunächst einige grundlegende Fragen stellen:

  • Was für eine Pflanze möchten Sie? Wie groß darf sie werden und soll sie blühen?
  • Wo soll sie stehen und wie viel Licht gibt es dort?

Unsere Experten vor Ort helfen Ihnen gerne, eine Zimmerpflanze zu finden, die zu Ihnen und Ihrer Wohnung passt.

→ Damit Sie auf einen Schlag alles für Ihre Pflanze parat haben, sollten auf Ihrem ersten Einkaufszettel folgende Punkte nicht fehlen:

  • Pflanze
  • Passender Übertopf
  • Gießkanne und Wassersprüher
  • Bei großen Pflanzen: Rolluntersetzer für den Topf
  • Dünger

Tipp: Wenn Sie Ihre Übertöpfe individuell aufpeppen wollen, können Sie den Topf  beispielsweise bemalen oder mit einen Filzmantel ummanteln.

zimmerpflanze22. Wasser: Das Lebenselixier

Das Gießen der Zimmerpflanzen ist eine der wichtigsten Pflegearbeiten. Achten Sie auf die richtige Wassermenge – jede Pflanze hat andere Bedürfnisse. Außerdem sind für Zimmerpflanzen Lichtsituation, Temperatur und Luftfeuchtigkeit wichtig.

Beim Wasser haben Zimmerpflanzen besondere Wünsche. Kalkhaltiges Leitungswasser belastet die Wurzeln und stresst die Pflanze. Besser ist abgestandenes Wasser mit höchstens 8° C.

Kaltes Leitungswasser ist kalkhaltig und belastet die feinen Wurzeln. Gut zum Gießen geeignet ist dagegen kalkarmes Wasser, das nicht wärmer als 8°C ist. Ideal ist Regenwasser. Kalkhaltiges Wasser neutralisieren Sie am besten mit einem Spritzer Essig. Im Wasser enthaltene Salze lagern sich auf Dauer an der Oberfläche ab. Wechseln Sie deshalb von Zeit zu Zeit die oberste Erdschicht aus.

Wenn die Erde hell ist und sich vom Topfrand löst, ist eine Zimmerpflanze ausgetrocknet. Deshalb sollten Sie vor dem Gießen als erstes fühlen, ob die Erde auch in der Tiefe trocken ist oder nur an der Oberfläche. Wenn Blätter und Herz der Zimmerpflanze nicht nass werden dürfen, gießen Sie von unten (z.B. bei Usambaraveilchen und Begonien).

Besonders viel Wasser brauchen Pflanzen

  • bei trockener, warmer Luft
  • bei einem hellen Standort
  • in der Wachstumsperiode

Bei einem eher dunklen, kühlen Standort wird wenig Wasser benötigt.

Und wenn Sie in Urlaub fahren? Schauen Sie zuerst, wie oft Sie wirklich gießen. Ein Wochenendtrip ist kein Problem, wenn Ihre Pflanzen nur alle zwei Tage Wasser brauchen. Soll der Urlaub länger dauern, lohnen sich halbautomatische Bewässerungsanlagen. Diese versorgen Ihre Pflanzen mit Wasser aus einem Vorratsbehälter.

Tipps:

  • In der kalten Jahreszeit sollten Sie das überschüssige Wasser aus Untersetzern und Übertöpfen entfernen, da die Pflanze sonst zu kränkeln anfängt.
  • Beim Tauchbad tankt der Wurzelballen wieder auf.

3. Dünger: Nährstoffe für ein gesundes und kräftiges Wachstum

Beim Düngen kommt es auf die richtige Dosierung und den richtigen Dünger an. Handelsübliche Dünger enthalten alle Nährstoffe, die eine Zimmerpflanze benötigt. Die richtige Dosierung ist aber von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich. Ein Blick in die Pflegeanleitung hilft hier weiter – natürlich beraten Sie unsere Experten vor Ort auch immer gerne.

In den Wintermonaten wachsen Zimmerpflanzen kaum – deshalb sollten Sie in dieser Zeit am besten gar nicht düngen. Sonst riskieren Sie Überdüngung und damit zu feuchte Erde, da der überschüssige Dünger das Wasser in der Blumenerde bindet. In diesem Fall tauschen Sie die Erde aus oder spülen sie mehrmals fünf bis zehn Minuten in der Dusche durch.

Folgende Düngerarten stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Flüssigdünger: Wird mit dem Gießwasser verdünnt und alle zwei bis vier Wochen gegeben. Für empfindliche Pflanzen geeignet.
  • Düngerstäbchen: Werden tief in die Erde gesteckt und wirken mehrere Wochen.
  • Düngekegel und -granulat: Langzeitdünger, wirkt drei bis sechs Monate. Für handelsübliche Topfgrößen geeignet.

Tipp: Orchideen und Kakteen benötigen Spezialdünger, weil sie sehr empfindlich gegen Überdüngung sind.

Düngen ist aber nicht immer die Lösung: Wenn Ihre Pflanzen helle Blätter mit dunklen Blattadern bekommen, ist der PH-Wert des Bodens zu hoch. Grund kann kalkhaltiges Leitungswasser sein. Es verändert den PH-Wert des Bodens so, dass von der Pflanze benötigtes Eisen in der Erde festgehalten wird. Abhilfe schaffen hier kurzfristig Blatt- und Eisendünger, Sie sollten aber unbedingt auch umtopfen.

4. Umtopfen: frische Erde für gutes Wachstum

zimmerpflanze3Nach der Winterzeit ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um Ihre Zimmerpflanze umzutopfen. Dazu brauchen Sie zunächst einen Tontopf. Kalkrückstände entfernen Sie einfach mit Essigwasser. Neue Töpfe legen Sie einen Tag in Wasser ein, um den darin enthaltenen Kalk zu lösen.

Und so geht’s:

  • Sollte der Wurzelballen nicht in den Topf passen, schneiden Sie seitlich vier oder fünf keilförmige Stücke heraus.
  • Legen Sie eine Tonscherbe auf das Abzugsloch des Topfes.
  • Füllen sie etwas Tongranulat ein,  um die Wurzel zu schützen – so wird überschüssiges Wasser aufgesaugt.
  • Alte oder vertrocknete Wurzeln entfernen Sie einfach.

Vermeiden Sie beim Umtopfen der Zimmerpflanze Lücken zwischen Wurzelballen und Topf, aber lassen Sie einen Gießrand von ein bis zwei Zentimeter frei. Wenn die Erde beim Gießen zusammensackt, füllen Sie die Lücken einfach wieder auf.

In dem Topf sollte nach dem Umtopfen genauso viel Blumenerde enthalten sein wie vorher auch. Düngen ist in den ersten vier Wochen nicht notwendig, weil die Blumenerde bereits Dünger enthält.

Tipp: Eine hochwertige Blumenerde hilft beim Wachstum und bietet eine ausgewogene Ernährung.

5. Pflege: Handgriffe für eine schöne Zimmerpflanze

Zimmerpflanzen gedeihen bei guter Pflege am besten. Schneiden Sie verwelkte Blüten und braune Blätter ab, damit Ihre Zimmerpflanzen eine gute Figur machen. Schneiden Sie die Pflanzen so, dass die Stummel nicht sichtbar sind.

So pflegen Sie die einzelnen Pflanzenarten

  • Buschige Grünpflanzen: Mit einer Schere dicht über der Blattknospe stutzen.
  • Birkenfeigen: Mehrere Zentimeter der Triebe entfernen.
  • Ampelpflanzen: Schneiden Sie alte Zweige heraus, damit neue Triebe nachwachsen.
  • Kanonier- und Punktblumen: Knipsen Sie die Spitzen ab, um die Verzweigung zu fördern.
  • Bubikopf: Schneiden Sie den Busch mit einer Schere, damit neue Triebe entstehen können.

Alte Pflanzen brauchen mehr Pflege, damit sie wieder durchtreiben können. Sind die Pflanzen in schlechtem Zustand, prüfen Sie folgende Punkte:

  • Standort: Bekommt die Pflanze genug Licht?
  • Wasserversorgung: Hat die Pflanze zu viel oder zu wenig Wasser?

Trifft einer dieser beiden Punkte zu, sollten sie die Pflanze kräftig schneiden. So können neue Triebe wachsen. Entfernen Sie außerdem die alte Erde vom Wurzelballen und schneiden Sie kraftlose und alte Wurzeln ab. Jetzt müssen Sie die Pflanze nur noch neu eintopfen und schon werden neue, grüne Spitzen sichtbar.