Grill-Lexikon F bis G

Hier kommen die wichtigsten Tipps und Tricks für’s gelungene Grillen von F wie Feuerzeug bis G wie Grillzange:

Feuerzeug

Mit Streichhölzern kommen Sie an windigen Tagen nicht weit. Feuerzeuge sind windfester, aber mit normalen Feuerzeugen verbrennt man sich schnell die Finger. Stabfeuerzeuge mit Piezo-Zündung sind dagegen schmerzfrei und komfortabel, Flamme und Glutpunkt können Sie hier auch regulieren. Zudem sind sie umweltfreundlicher und langlebiger, da nachfüllbar.

Jenseits der Grillsaison sind Stabfeuerzeuge natürlich auch ausgesprochen praktisch bei Weihnachtsbaum, Kaminfeuer & Co.

Fischhalter

Fisch schmeckt besonders gut vom Grill, zerfällt aber leicht beim Wenden. Mit einem Fischhalter kann das nicht passieren: Er hält den ganzen Fisch, ohne dabei seine Haut zu verletzen. So kann der Fisch nicht zerfallen und trocknet nicht aus.
Übrigens: Viele Fischhalter eigenen sich auch hervorragend, um Gemüse auf den Grill zu bekommen.

Tipp: Sollten Sie viele Fische auf einmal grillen wollen, hilft ein Fischwender weiter. Das ist ein großer Verwandter des Pfannenwenders, mit dem Sie den ganzen Fisch auf einmal heben können.

Fleisch

Gut grillen können Sie nur mit gutem Fleisch. Hier lohnt sich der Gang zum Metzger ganz besonders, der Griff in die Supermarkt-Tiefkühltruhe hingegen überhaupt nicht. Gutes Grillfleisch darf nicht zu mager sein, sondern sollte ganz im Gegenteil marmoriert – also: von dünnen Fettadern durchzogen sein. Sie verhindern, dass das Fleisch beim Grillen zu trocken wird und sorgen für zartes und saftiges Grillfleisch mit gutem Aroma. Und wenn Sie dann noch zu Fleisch aus der Region greifen und Rindfleisch vermeiden, haben Sie schon den wichtigsten Schritt zum Ökogrillen getan.

 Gartest

Ob das Grillgut schon fertig ist, können auch Profis nicht immer sehen – aber mit einem ganz einfachen Test fühlen:

  • Das Fleisch fühlt sich weich an: der Kern ist noch roh.
  • Es gibt federnd nach: halb durch.
  • Es fühlt sich fest an: durch.

Gasgrill

Beim Stichwort Grill denken viele Grillfans zuerst an den rauchenden Kohlegrill im Garten. Grillprofis nicht unbedingt: Die schätzen den Gasgrill, weil sie die Temperatur einfach und exakt regulieren können. Besitzer von Gasgrills freuen sich zudem, dass sie ohne viel Vorbereitung schnell losgrillen können. Und Nachbarn mögen Gasgrills, weil kein Qualm aufsteigt.
Gleichzeitig steckt in einem Gasgrills natürlich mehr Technik – und die will bezahlt sein, kann theoretisch ausfallen und wiegt.

Tipp: Einen Überblick über die Stärken und Schwächen von Gas-, Kohle- und Elektrogrills finden Sie in unserem Kaufberater Grilltypen.

Geflügelhalter

Ganze Hühner kann man schlecht einfach so auf den Grill legen. Sie gelingen besser mit einem Geflügelhalter – einem Metallzylinder, der auf einer Standplatte angebracht ist. Das Huhn wird auf den Zylinder gesteckt, der mit einer Flüssigkeit gefüllt werden kann – so wird das Huhn beim Grillen nicht zu trocken. Um die Standplatte herum sollte eine Wanne sein, mit der heraustropfende Flüssigkeiten aufgefangen werden – die eigenen sich nämlich hervorragend zur Zubereitung von Soßen!

Geflügelschere

Haben Sie schon einmal versucht, ein Huhn ohne Geflügelschere zu zerlegen? Falls nicht – tun Sie es besser nicht! Das macht nämlich nicht nur keinen Spaß, sondern kann auch zu Schnittverletzungen führen.

Sollten Sie also Huhn grillen wollen, aber noch keine Geflügelschere haben, wäre jetzt ein guter Moment für diese Anschaffung.

Tipp: Grillzubehör wie Kohlenzangen und Grillzangen sind im Set meist günstiger als einzeln – und ein tolles Geschenk für Grillfreunde!

Grill anfeuern

Bevor das Grillgut auf den Rost kommt, muss erst mal Feuer im Grill sein. Dabei helfen verschiedene Arten von Grillanzündern:

  • Auf gar keinen Fall sollten Sie zu Spiritus, Benzin oder Ähnlichem greifen. Hiermit riskieren Sie Explosionen, die Sie und neugierig neben dem Grill stehende Kinder das Leben kosten können.
  • Flüssige Grillanzünder mit TÜV-Siegel sind sicher, riechen aber meist weder gut noch lecker.
  • Feste Grillanzünder mit TÜV-Zeichen sind die zweitbeste Lösung. Sie sind ungefährlich, aber nicht besonders schnell. Genau wie bei flüssigen Grillanzündern muss noch ordentlich gepustet oder gefächelt werden, bis die Kohle glüht.

Die beste Lösung ist ein Anzündkamin: Der ist ungefährlich, riecht garantiert nicht und liefert als einzige Methode ohne weiteres Nachhelfen eine gute Glut, mit der Sie sofort losgrillen können.

Tipp: Anzündwürfel aus wachsgetränkten Holzfasern sind nicht nur eine umweltfreundliche Alternative, sondern entwickeln auch keine unerwünschten Gerüche beim Anfeuern

Grillbürste

Mit einer Grillbürste geht die Reinigung des Grills gleich viel leichter. Wenn Sie dann noch diese zwei Tricks anwenden, ist die Sache im Handumdrehen erledigt:

  • Lassen Sie den Rost auf dem Grill, bis die Kohle verglüht ist – so verkohlen Rückstände am Rost und sind dann leichter zu entfernen.
  • Behandeln Sie den gereinigten Rost mit Sonnenblumenöl – dann bleibt weniger daran hängen.

Grilltipps

Wenn am Grill was schief geht, hilft meist einer der folgenden Tipps weiter – und mit etwas Vorbereitung sind sie ganz leicht umzusetzen!

  • Die Kohle kokelt nur, die Glut kommt nicht?
    Verwenden Sie einen Anzündkamin oder Grillanzünder.
  • Die Glut hält nicht lange genug vor?
    Verwenden Sie Briketts statt Holzkohle.
  • Das Fleisch ist beim Grillen zu trocken geworden?
    Das Fleisch hat beim Grillen zu viel Flüssigkeit verloren. Verwenden Sie eine Grillzange, um das Grillgut zu wenden, statt es mit Gabel, Messer etc. zu durchlöchern oder anzuschneiden.
  • Das Huhn ist beim Grillen trocken und zäh geworden?
    Legen Sie das Huhn vor dem Grillen ein.
  • Das Grillgut ist zu früh oder zu spät fertig?
    Arbeiten Sie mit Temperaturzonen.
  • Die Räucherchips gehen zu schnell in Rauch auf?
    Lassen Sie die Räucherchips vorher mindestens eine halbe Stunde oder länger in Wasser quellen. Schließen Sie den Deckel Ihres Grills. Wenn beides nicht hilft: Wickeln Sie die gewässerten Räucherchips in Alufolie ein, stechen Sie mit einer Gabel Löcher in die Folie und legen das Päckchen dann erst in die Glut.
  • Nach dem Grillen kleben reichlich Rückstände am Rost?
    Reinigen Sie den Rost und ölen Sie ihn mit Sonnenblumenöl ein.

Grillkohle

Neben Briketts ist Holzkohle der häufigste Brennstoff für Kohlegrills. Sie brennt zwar nicht so lange wie Briketts, lässt sich aber dafür leichter anzünden und ist für kleinere Grillevents gut geeignet. Gute Grillkohle erkennen Sie ganz einfach an zwei Merkmalen:

  • Sie ist sortenrein – also bspw. nur aus Buchenholz hergestellt.
  • Sie hat ein DIN-Certco-Zeichen – das informiert u.a. über den Kohlenstoffgehalt.

Tipp: Briketts aus Olivenkernen verursachen kaum Funkenflug und sind die umweltfreundlichere Alternative. Der Grund: Die Kerne fallen ohnehin bei der Olivenölherstellung an, während Holzkohle häufig aus importiertem Holz hergestellt wird.

Grillrost reinigen

Ein schmutziger Grillrost ist weder besonders schön noch hygienisch – und lässt sich ganz einfach vermeiden. Lassen Sie einfach den Rost auf dem Grill, solange noch Glut da ist. So verkohlen Rückstände und können danach mit einer Grillbürste entfernt werden. Wer nicht gerne schrubbt, kann sich die Reinigung mit speziellem Grillrost-Reiniger erleichtern. Nach der Reinigung nutzen Sie am besten die Gelegenheit, um es sich das nächste Mal einfacher zu machen. Dazu ölen Sie einfach dem Rost mit Sonnenblumenöl ein – so klebt das Grillgut nicht so leicht an und der Rost ist leichter zu reinigen.

Grillzange

Mit einer ordentlichen Grillzange haben Sie das Fleisch beim Wenden am besten im Griff – und es landet seltener auf dem Boden. Von Gabeln, Messern o.ä. ist dagegen abzuraten: Sie halten das Fleisch nicht nur schlechter, sondern perforieren es auch. Und durch jeden Einstich oder Schnitt verliert das Fleisch Flüssigkeit und trocknet aus.

Tipp: Neben Grillzangen gibt es noch weitere nützliche Helfer wie Kohlenzangen. Im Set sind sie meist günstiger als einzeln gekauft – und ein schönes Geschenk für alle Grillfreunde.

 

 


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