Herbergen für Amsel, Drossel, Fink und Co.

Der Winter verlangt Vögeln in unseren Breiten einiges ab. Bei Minusgraden, Eis oder Schnee gestaltet sich die Suche nach Futter oft schwierig. Doch gerade das Körperfett unter den Federn ist wichtig gegen die kräftezehrende Kälte. Futterhäuser und Nistkästen sind deshalb nicht nur dekorativ und sorgen für gefiedertes Leben im kargen Garten. Sie können heimischen Vögeln dabei helfen, gesund und sicher in den nächsten Frühling zu kommen – vorausgesetzt, bei Auswahl, Ausstattung und Pflege werden einige Grundregeln berücksichtigt.


Im klassischen Futterhäuschen
können Vögel, vor Wind und Wetter geschützt, artgerechte Nahrung aufnehmen. Auch vor Katzen und Raubvögeln sind sie in einem solchen „Hochhaus“ mit Dach sicher. Das Futter, das je nach vorherrschender Vogelart aus festen Körnern, Obst, Rosinen oder Haferflocken bestehen kann, bleibt hier trocken und sollte regelmäßig erneuert werden. In 1,5 – 2 m Höhe angebracht, lässt sich der Unterstand gut bestücken und reinigen. Ob Holz, Metall oder Kunststoff: Heißes Wasser genügt in der Regel, um Pilz- oder Parasitenbildung zu verhindern.

Nistkästen sind überall da sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen – und das nicht erst im Frühling. Schon im Winter erfüllen sie wichtige Aufgaben, weil Vögel sie als Kälteschutz, Übernachtungsquartier und Nahrungsdepot nutzen können. Unterschiedlich weite Einfluglöcher reservieren die Unterkünfte für kleinere oder größere Vogelarten; ihre Anbringung erfolgt am besten mit der Öffnung zu einer witterungsgeschützten Seite. Wenn sie im Frühling als Nester genutzt wurden, sollten die Nisthilfen im September ausgeräumt und mit Seifenlauge gereinigt werden. Neues Nistmaterial bringen die Vögel später selbst wieder mit.

 

 


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