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Herbstzeit ist Gartenzeit

Wenn im Herbst die Blätter fallen, ist im Garten Großreinemachen angesagt. Dabei kommt eine Menge an Bio-Abfällen zusammen: Das ideale Rohmaterial für Humus aus dem Thermo-Komposter.

Kompostieren im eigenen Garten, also wiederverwerten statt wegwerfen, heißt, einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz beizutragen. Wer kompostiert, der schließt den Kreislauf der Natur: Der gibt ihr zurück, was sie benötigt, um immer wieder neues Leben entstehen zu lassen. Kompostieren hilft außerdem Geld zu sparen, denn Mulchmaterial und Pflanzerde kann man so selber herstellen. Dass man davon zur Verbesserung des Bodens und zum Düngen der Kulturen nie genug haben kann, weiß jeder ambitionierte Gärtner.

Was gehört nun in den Komposter?

Prinzipiell können fast alle organischen Abfälle aus Küche und Garten kompostiert werden. Ausnahme sind Fleischabfälle; die gehören nicht in den Komposter. Auch die Schalen von Südfrüchten verrotten nur sehr langsam. Einpackpapier kann hingegen unbedenklich in den Komposter gegeben werden, wenn man es vorher in Stücke zerreißt. So dient es auch zum Lockern der Kompostmasse.

Gut gehäckselt ist halb kompostiert

Gerade im Herbst fallen im Garten ziemliche Mengen von Grünabfällen, Reisig, Laub und Baumschnitt an. Auch diese Bio- Abfälle können natürlich im Komposter wiederverwertet werden. Man muss sie nur auf die Kompostierung vorbereiten. Am besten gelingt dies mit dem Gartenhäcksler. Äste, Reisig und andere Abfälle werden damit zerkleinert. Das Häckslergut kann direkt als Mulchmasse auf Beete oder unter Sträuchern verteilt werden oder es dient als Rohmaterial für den Komposter, wo es zu wertvollem Humus heranreift. Bei der Anschaffung eines Häckslers sollte man darauf achten, dass dieser über eine ausreichende Kraftreserve verfügt, damit auch dickere Äste noch zerkleinert werden können. Auch ein gut funktionierender Selbsteinzug ist wichtig. Er macht das Befüllen des Häckslers wesentlich einfacher. Im Interesse einer auch weiterhin guten Nachbarschaft sollten Sie außerdem auf den Lärmpegel achten. Kein Häcksler ist flüsterleise, aber es gibt doch deutliche Unterschiede bei der Geräuschentwicklung. Sollten Sie sich für ein lärmgedämpftes Modell entscheiden, werden es Ihnen Ihre Ohren und Ihre Nachbarn danken.

Humus aus dem Thermo-Komposter

Die traditionelle Methode des Kompostierens besteht darin, alle möglichen Gartenabfälle einfach auf einen Haufen zu schichten und sich dann selbst zu überlassen. Auch so erhält man Komposterde, aber es dauert doch recht lange. Und durch das notwendige Umsetzen ist auch relativ viel Platz erforderlich, der im Garten hinter dem Haus oft nicht zur Verfügung steht. Bewährt haben sich hier die sogenannten Thermo-Komposter, die mit wenigen Handgriffen platzsparend aufgebaut werden können. Die fertige Komposterde kann man entweder durch Klappen am Boden entnehmen, oder man zieht den Komposter ganz einfach wie eine Kuchenform nach oben vom Kompoststapel. Durch die wärmeisolierende Doppelwand entstehen bei einem Thermo-Komposter während der Verrottungsphase Temperaturen von bis zu 70°C. So erhält man nach bereits sechs bis acht Wochen hochwertigen Schnell- bzw. Mulchkompost. Damit der Verrottungsprozess richtig in Schwung kommt, sollten beim Befüllen des Komposters ein Kompoststarter aus geeigneten Bakterienkulturen eingestreut werden. Insbesondere bei Rohmaterialien wie Herbstlaub oder gehäkseltem Baum- und Strauchschnitt hilft dieses „impfen“. Fallen bei Ihnen vorwiegend Küchenabfälle und weiche Gartenabfälle an, ist das Kompostieren mit Hilfe von Kompostwürmern eine sehr gute Methode. Das Resultat ist feinster Wurmhumus, der zum Mulchen und Düngen aller Beete und Kulturen bestens geeignet ist.