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Kamelien und Orchideen

Zu unrecht gelten Kamelien und Orchideen oft als komplizierte, schwer zu haltende Pflanzen. Richtige Pflege danken sie mit einem prächtigen Blütenschmuck.

Kamelien im Garten

„Daikagura“

Kamelien stehen im Ruf, empfindliche Zimmerpflanzen zu sein. Das ist ein weitverbreitetes Vorurteil. An geschützten Stellen im Garten oder als Terrassenpflanzen im Kübel können sich Kamelien bei der richtigen Pflege auch bei uns zu prächtigen blühenden immergrünen Sträuchern entwickeln.

„Mayayoshi“

In ihrer Heimat in Ostasien sind Kamelien Sträucher oder kleine Bäume, die in besonders günstigen Lagen auch einmal eine Höhe von 15m und einen Durchmesser von 50cm erreichen können. In Japan spielte die Kamelie – sie heißt dort „Tsubaki“ – eine wichtige Rolle beim höfischen Zeremoniell am Kaiserhof und bei der Teezeremonie. Beispiele für uralte japanische Sorten sind „Daikagura“ und „Masayoshi“ (Donkelaeri).

Lange Tradition

Sowohl in Japan als auch in China hat die Kamelie eine lange Tradition in der Gartenkultur. Nach Europa kam sie Ende des 18. Jahrhunderts und erlebte in den darauffolgenden Jahrzehnten einen wahren Kamelien-Boom. Weltberühmt wurde die Kamelie durch den Erfolgsroman „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas. Giuseppe Verdi vertonte die tragische Geschichte in seiner Oper „La Traviata“, die bis heute auf allen Bühnen der Welt Erfolge feiert.

Kamelien sind wahre Blütenwunder.

Mit ihrem großen, leuchtend pinkfarbenen Blüten ist „Debbie“ (oben) eine der schönsten Hybriden, die bisher gezüchtet wurden. Camellia sasanqua „Setsugekka“ (unten) blüht ab September. Sie ist allerdings nicht winterhart und deshalb nur für den Topf geeignet.

Ein Durchmesser von weniger als 7cm gilt als klein, bei vielen Sorten beträgt der Durchmesser 10cm, bei den Reticula-Sorten sogar bis 18cm. Die Blüten, deren Farbskala von reinem Weiß über zartes Rosa, Pink Rosarot bis zu Organgerot, klarem Rot und Dunkelrot reicht, heben sich attraktiv von dem meist dunkel glänzenden Grün der Blätter ab. In der Vielgestalt der Formen und Farben kommt nur die Rose der Kamelie gleich. Die Blütezeit der meisten Kamelien beginnt dann, wenn fast alle anderen Pflanzen noch Ruhezeit haben, nämlich bereits im Dezember/Januar und sie reicht bis April. Im Freiland beginnt die Blüte natürlich später, meist im März/April und dauert bis in den Mai hinein. Die große Zeit der Kamelie beginnt also, wenn die anderen Ziersträucher mit dem Blühen aufhören. Und als immergrünes Gewächs ist sie auch im Winter attraktiv. Welche andere Pflanze hat das schon zu bieten?

Pflegetipps für Kamelien:

  1. Kamelien, ob Freiland oder Topffplanzen, lieben lockeren, gut durchlässigen, leicht sauren Boden. Ideal zum Pflanzen ist sogenannte Moorbeeterde, bei der man aber darauf achten sollte, dass der Düngeanteil möglichst gering ist.
  2. Kamelien lieben es nicht, allzu sehr dem Wind ausgesetzt zu sein. Im Garten auf einen windgeschützten Platz achten.>/li>
  3. Der Wasserbedarf ist im Laufe des Jahres unterschiedlich: In der Wachstumsphase mehr, in der anschließenden Ruhezeit weniger gießen. Wichtig: Der Wurzelballen darf nie austrocknen, sonst kommt es zum gefürchteten Knospenfall.

 

Orchideen

Maxillaria sanderina kommt ursprünglich aus Ecuador und Peru. Sie fühlt sich am wohlsten bei viel Licht und frischer Luft, mag aber keine direkte Sonne.

Sie bezaubern mit extravaganten und farbenprächtigen Blüten, sind aber oft auch bescheiden und unscheinbar: Orchideen gehören wohl zu den Pflanzen, die die Menschen schon immer fasziniert haben. Bereits vor 2.500 Jahren verwandte der weise Konfuzius sie in China für das Schriftzeichen „Ian“, was soviel bedeutet wie Reinheit und Liebe, Anmut und Vollkommenheit.

Orchideen findet man in fast allen Teilen der Erde

Man sieht sie am Rand der arktischen Zone ebenso wie in Savannen und Steppen, im heißen Tiefland und in kühlen Bergregionen bis 5.000m. Die größte Artenvielfalt gibt es jedoch in den tropischen und subtropischen Zonen. Von dort kommen auch die meisten Orchideen, die bei uns als Zimmerpflanzen kultiviert werden. Alle wildwachsenden Orchideen unterliegen heute dem Artenschutz. Allerdings hat der Orchideenliebhaber mit den etwa 150.000 gezüchteten Kreuzungen eine mehr als reichliche Auswahl. Für den Anfänger in der Kunst der Orchideenhaltung ist es also nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen. Insbesondere, da die Gattungen und Arten sich gegenseitig an Pracht und Schönheit zu übertreffen scheinen.

Maxillaria sanderina kommt ursprünglich aus Ecuador und Peru. Sie fühlt sich am wohlsten bei viel Licht und frischer Luft, mag aber keine direkte Sonne.

Geduld muss man haben

„Geduld ist der Schlüssel zur Freude“, sagt ein arabisches Sprichwort. Das gilt auch für die Haltung von Orchideen. Es ist besser, mit wenigen Pflanzen zu beginnen und Erfahrungen zu sammeln, als sich durch Spontankäufe vermeidbare Enttäuschungen einzuhandeln. Auf jeden Fall zu empfehlen ist die ausführliche Beratung durch einen kompetenten Fachmann, wie sie in den Gartenabteilungen der Knauber-Freizeitmärkte selbstverständlich ist.

Pflegetipps für Orchideen:

  1. Den Standort entsprechend dem Wärmebedürfnis der Pflanzen wählen. Nachts Temperatur absenken.
  2. Orchideen lieben viel Licht, aber keine direkte Sonneneinstrahlung.
  3. Das Gießwasser sollte salzarm und nicht zu hart sein. Sauberes Regenwasser ist gut geeignet. Nicht zu viel gießen.
  4. Insbesondere in der Heizperiode auf die Luftfeuchtigkeit achten. Eventuell Luftbefeuchter aufstellen.
  5. Weniger Düngen ist besser als zu viel. Spezieller Orchideendünger ist zu empfehlen.