Knauber sponsort Sitzbank für Bonn-Endenich

Wo alles begann – ein  Platz, der Erinnerungen weckt

Schon seit Langem bemängeln insbesondere ältere Menschen das Fehlen von Bänken in Bonn-Endenich und der Weststadt. Während für junge Menschen die Wege zum Arzt oder Friedhof kein Problem darstellen, tun sich ältere Menschen schwer – weil die Beine nicht mehr so mitmachen und das Atemholen mit steigendem Alter zunehmend beschwerlicher wird.

Der SPD-Ortsverein Endenich/ Weststadt nahm sich schließlich des Problems an, erstellte eine Übersicht der bereits vorhandenen Sitzmöglichkeiten in den Ortsteilen und analysierte, an welchen Plätzen Bänke fehlen. Eine Herausforderung stellte jedoch die Finanzierung neuer Bänke dar. Eineinhalb Jahre gingen die Mitglieder des Verbands Klinken putzen, bevor ihr Engagement schließlich Früchte trug. Knauber erklärte sich bereit, die erste Bank des Projektes zu sponsorn.

Ende Juni konnten schließlich alle Initiatoren des Projektes auf die neue Bank in Bonn-Endenich anstoßen. Und das blieb nicht die einzige gute Nachricht für diesen Tag: Ines Knauber-Daubenbüchel, geschäftsführende Gesellschafterin, sagte dem Ortsverein die Finanzierung von zwei weiteren Bänken in Endenich zu.

„Frau Dr. Knauber gab uns direkt ihre Zusage“, erinnert sich Eva Günther vom SPD-Ortsverein. „Wegen dem starken Endenich-Bezug konnte sie sich eine Beteiligung sehr gut vorstellen.“ Die von Eva Günther angedeutete Verbindung rührt nicht etwa nur von der Verwurzelung der Unternehmensgruppe in der Region. Vielmehr wurde genau in der Straße, in der jetzt die neue Bank steht, nur wenige Meter weiter, der Grundstein für das traditionsreiche Familienunternehmen Knauber gelegt: 1880 eröffneten hier Anna und Michael Knauber, die Urgroßeltern der jetzigen geschäftsführenden Gesellschafterin, ihren Kolonialwarenladen.