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Moos im Rasen

Mit vermoosten Rasen beginnt oft das Gartenjahr. Die Ursachen dafür können sehr komplex sein. Nach den regenreichen Monaten hat es das Oberflächenwasser besonders schwer, in feuchten, verdichteten, aber auch in zu schweren Böden (unterhalb der aufgetragenen 40 cm Oberbodenschicht) zu versickern. Dazu kommen die Kältephasen, geradezu ideal für Moos. Bereits bei 0°C sprießen die sichtbaren Vermehrungsorgane. Gras wächst jedoch erst bei 8°C. Klar, das man nur noch Moos sieht. Doch das allein ist nicht die Ursache.

Wie und wo wächst der Rasen?

Gibt es zuviel oder zuwenig – das gilt für Schatten oder für Dünger. Ein guter Rasen benötigt immerhin bis zu fünfzehn Nährstoffe, um sich von seiner grünsten Seite zu zeigen. Und auch Gras benötigt zum Leben bis zu fünfzehn verschiedene Nährstoffe (Nährelemente) – Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) sind die bekanntesten. Von den Hauptnährstoffen verbraucht so ein Rasen im Jahr pro Quadratmeter mindestens 10 g Stickstoff, bei häufigem Schnitt bereits 100% mehr.

Manchmal leidet das Grün unter Eisenmangel

Manchmal leidet das Grün unter Eisenmangel oder an einem ungünstigen ph-Wert; dieser zeigt an, wie hoch der derzeitige Säurewert im Boden ist und was noch zugedüngt werden muß. (ideal für Rasen wären 5,5 – 6,5). Wer unter vier Zentimeter tief mäht, sorgt auch für Moos im Rasen. Die Meinung, dass Moos im Rasen nur dann auftritt, wenn sich die Bodenreaktion im sauren Bereich befindet, ist nicht immer richtig. Moosbekämpfung beispielsweise mit Kalk (nur kohlensauren Kalk verwenden) hilft deshalb (auch trotz allen Werbebekundungen) nur vorübergehend. Als Faustregel gilt: Mit der Forsythienblüte beginnt auch die Mähsaison des Rasens. Was hilft dem gestreßten vermoosten Rasen, damit er wieder auf die „grünen“ Beine kommt? Da gibt es je nach Sichtweise unterschiedliche Möglichkeiten.

Die „Moos-Bekämpfung“ erfolgt am besten im Frühjahr.

Zunächst mit geeigneten Pflegemaßnahmen wie Rasenfilz beseitigen (vertikutieren), das Moos herauskämen, so hat nicht nur der Boden, sondern auch die Gräser wieder ausreichend Luft. Wer sich für das Vertikutieren entscheidet, sollte diese Aktivität am besten nach dem ersten oder zweiten Schnitt im Frühjahr durchführen. Wer in der Tiefe des Bodens etwas verändern will muß belüften (aerifizieren). Das verhindert nicht eine weitere Moosbildung, jedoch schränkt es den Wuchs sichtbar ein. Diese körperliche Anstrengung sollte, wenn möglich, maschinell durchgeführt werden. Geräte dafür lassen sich in unseren Freizeitmärkten kostengünstig leihen.


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