Natürlich! Rasenpflege im Frühjahr

_JRF0158-kleinJetzt hat die Gartensaison so richtig begonnen. Mit dem Wonnemonat Mai kommen warme Temperaturen zu uns und lassen im Garten alles sprießen. Aber der Winter hat besonders im Rasen Spuren hinterlassen: Kahle Stellen, Moos und Unkraut sind Gartenliebhabern ein Dorn im Auge. Wie der Rasen zu einem dichten, sattgrünen Grasteppich wird, verrät Knauber-Gartenexperte Alfred Enns.

 

Gibt es Grundregeln für die Rasenpflege?
Fakt ist: Jeder Rasen ist anders, denn es gibt viele Einflussfaktoren wie Bodenbeschaffenheit, Licht, Feuchtigkeit und Nährstoffversorgung, die auf den Rasen einwirken. Wer Probleme mit seinem Rasen hat, sollte sich am besten von einem Fachmann in unseren Filialen beraten lassen. Es gibt aber ein paar einfache Maßnahmen, die jedem Rasen gut tun.

1. Richtig Mähen:
Lieber häufiger, dafür weniger radikal ist die Devise. Denn ein zu kurzer Schnitt schwächt die Gräser und macht damit Moos und Unkraut den Weg frei. Schneiden Sie den Rasen regelmäßig und nie kürzer als 4 Zentimeter. Optimal ist es, wenn Sie ihn auf rund 8 Zentimeter wachsen lassen und dann auf 5 Zentimeter kürzen. Wenn Sie im Frühjahr die ersten Male gemäht haben, ist der Rasen bereit für die nächsten Schritte.

2. Vertikutieren:
Wenn Sie merken, dass Moos und ein dicker Filz aus Wurzeln Ihrem Rasen zu schaffen machen, ist Vertikutieren das Mittel der Wahl. Der beste Zeitpunkt hierfür ist die Wachstumsphase im Frühjahr. Der Rasen sollte vorher schon 2-3 Mal gemäht worden und absolut trocken sein. Einfach mit dem Gerät längs, quer und diagonal über den Rasen gehen, bis sich die Moose und Verfilzungen gelöst haben. Der Vertikutierer darf jedoch nicht zu tief eingestellt sein – sonst werden die Rasenwurzeln verletzt oder das Gerät verschleißt. Ich empfehle eine Vertikutiertiefe von 0,5 bis 1 Zentimeter. Auch wenn der Rasen nach dem Vertikutieren erstmal ramponiert aussieht, schaffen Sie so die Grundlage für gutes Wachstum. Knauber hat eine große Auswahl an Vertikutierern und berät gerne, welcher der richtige für Sie ist. Wer keinen Platz zum Unterstellen hat, kann sich bei Knauber Geräte ausleihen.

3. Rasen nachsäen:
Durch das Vertikutieren können Lücken im Rasen entstehen. Ich empfehle, den gesamten Rasen nachzusäen. Die Nachsaat am besten mit einem Streuwagen verteilen, so wächst das Gras gleichmäßig nach und Sie vermeiden andersfarbige Stellen im Rasen. Setzen Sie unbedingt auf qualitativ hochwertiges Saatgut mit guter Keimfähigkeit! Das wächst garantiert an und spart viel Arbeit, weil Sie nicht erneut nachsäen müssen. Wichtig ist, die Nachsaat 3-4 Wochen lang täglich zu gießen. Lassen Sie sich in unseren Filialen beraten, welche Saat-Mischung am besten zum Standort und zur Beanspruchung Ihres Rasens passt.

4. Boden nachhaltig aktivieren und düngen:
Nach dem Säen folgt das Düngen. Einem Kulturrasen fehlt es im Vergleich zu einer Naturwiese an natürlicher Nährstoffzufuhr durch abgestorbene Blätter oder Pflanzenreste. Doch auch Rasen braucht gesunden, nährstoffreichen Boden mit Bodentieren, die das Erdreich lockern. Mit Oscorna haben wir bei Knauber einen Partner gefunden, der im Sinne der Umwelt handelt und Produkte ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen herstellt. Nach dem Vorbild der Natur wird der Boden mit organischen Nährstoffen versorgt, die langfristig im Boden wirken. Der „Bodenaktivator“ regt das Bodenleben an und hilft bei Staunässe und verdichteten Böden. Direkt nach dem Vertikutieren aufgetragen, kann sich der Rasen tiefer verwurzeln und besser nachwachsen. Mit Rasendünger versorgen Sie das Gras dann ganzjährig mit vielen Nährstoffen, die für das Wachstum und für die Bodentiere wichtig sind. Auch hier empfehle ich einen hochwertigen organischen Langzeitdünger wie „Rasaflor“. Der ist zunächst vielleicht teurer, erspart aber auf Dauer viel Zeit und Geld, weil er langfristig wirkt.



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