Ernährungsberatung für Fische im Aquarium

Was unter Wasser auf den „Tisch“ kommt

Viele Aquarienliebhaber empfinden eine große Freude und teilweise tiefe Entspannung, wenn sie ihren Fischen beim Schwimmen zusehen können. Für viele ist auch die „Interaktion“ in Form der Fütterung eine spannende Angelegenheit. Einige behaupten, dass ein Aquarium und seine Bewohner das Fernsehprogramm durchaus ersetzen. Und wissenschaftliche Studien beweisen, dass sich das Hobby der Aquaristik positiv auf den Gemütszustand gestresster Menschen auswirkt.

Natürlich gilt es einige Dinge zu beachten, bevor aus Neulingen überzeugte Aquarianer werden.

Unter anderem stellt sich die Frage nach dem Futter. Welches Produkt ist denn am besten geeignet? Dies hängt auch davon ab wo der Fisch lebt z.B. hat ein Zebrabärbling (oberständiges Maul) einen anderen Anspruch an das Futter als ein Panzerwels mit einem unterständigen Maul als Bodenbewohner. Handelt es sich außerdem um einen Lebendgebärenden wie z.B. einen Guppy benötigt dieser bei der Nahrung einen großen Teil pflanzlicher Nahrung (Omnivore).Auch richtet sich die Futtersorte nach Größe der Fische.

Es gibt sehr viele verschiedene Futterarten und Futtersorten. Je nachdem, was für Ihre Fische bzw. Fischarten am vernünftigsten ist. Die Palette reicht von Lebendfutter über gefrorenes Futter, gefriergetrocknetes Futter und Trockenfutter bis hin zu selbst komponiertem Futter.
Grundsätzlich gilt auch bei Fischen: „Nicht zu viel des Guten“ oder „Weniger ist oftmals mehr“, denn es ist sinnvoll (Stichwort: Verunreinigung des Beckens), wenn das angebotene Futter innerhalb von zwei bis drei Minuten vollständig aufgefressen wird.

Darum ist es besser, zwei- bis dreimal am Tag kleine Mengen Futter zu geben als einmal eine „riesige“ Portion. Es werden auch Futterautomaten angeboten, die eine vordefinierte Menge zu einer vorbestimmten Zeit ins Becken abgeben. Beobachten Sie die Mengen bitte am Anfang genau und stellen Sie die Parameter richtig ein – sonst besteht die Gefahr der Überfütterung und Wasserverschmutzung.
Das sogenannte Trockenfutter wird angeboten in Form von Pellets (Presslinge), Granulat, Flocken, Tabletten oder Sticks und wird als Grundnahrung für Ihre Zierfische verkauft. Es gibt für die verschiedensten Fischarten spezielle Futtermischungen, beispielsweise in unseren Knauber Filialen.
Tiefkühlware für Ihre Fische wird in kleinen Würfeln oder Stückchen angeboten und besteht meist aus Leckereien wie Mückenlarven, Flöhen (Wasserflöhe) oder Plankton. Die Verfütterung ist einfach, denn die kleinen Bröckchen tauen sehr schnell auf und können portionsweise verfüttert werden.

Die meisten Fische sind keine Vegetarier, sondern fressen gerne etwas „Lebendiges“. Gemüse – bitte nur geschält oder gekocht – ist meistens eine Leckerei für die bodennah lebenden Fische und Sie sollten genau beobachten, ob sich das Wasser im Aquarium eintrübt – wenn ja, sofort das Gemüse entfernen.
Lebendfutter ist für viele Fische ein echtes Verwöhn-Programm. Anstatt Mückenlarven oder die berühmten Wasserflöhe „nur“ gefroren anzubieten, können Sie Ihren Fischen das Ganze auch als Lebendvariante servieren.