Snacks und Spielzeug für den Hund selber machen

Snacks selber backen:

In den einschlägigen Fachabteilungen finden Sie eine immense Auswahl an Verwöhnartikeln für Ihren Hund. Von gesundheitsfördernden Snacks zum Beispiel für die Gelenkfitness oder die Zahnpflege, über Trainingssnacks und lustig aussehende Produkte bis hin zu sogenannten „Natur-Kauartikeln“ wie Schweineohren etc.

Dies ist Ihnen aber nicht genug! Sie wollen Ihren Vierbeiner ordentlich mit „Selbst-Produziertem“ verwöhnen? Und wollen selbst bestimmen, welche Zutaten verwendet werden?

Wir geben Ihnen im Folgenden einige Anregungen und Ideen, wie Sie Ihr Tier durchaus auch mit „Selbst-Produziertem“ verwöhnen können.

Eine Idee ist es, fertige Grundkomponenten zu benutzen, das bedeutet Sie vermischen in einer Schüssel zum Beispiel 3 EL (Esslöffel) Feuchtfutter, 2 Eier und 100 Gramm Hundeflocken. Anschließend formen Sie kleine Kugeln, legen Sie auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Blech und backen die Bällchen bei 180 Grad für ca. 40 Minuten.

Der Vorteil dieser Rezeptur ist, dass Sie das aktuelle Futter Ihres Hundes verwenden können. Somit ergeben sich keine Probleme in Bezug auf die Akzeptanz, da Ihr Hund den Geschmack bereits kennt. Außerdem sind so spezielle Produkteigenschaften, etwa bei einem allergiearmen Futter, ebenfalls im selbst produzierten Snack enthalten. Sie können natürlich die Hundeflocken ebenfalls gegen Haferflocken tauschen. Oder zerbröseln Sie ein wenig Trockenfutter und verändern damit die Mischung ein wenig.

Sie können selbstverständlich ebenso Kekse für Ihren Hund backen. Achten Sie bitte in jedem Fall auf „hundegerechte“ Zutaten – Schokolade hat in Hundekeksen nichts verloren. Das in Schokolade enthaltene Theobromin kann schwere Vergiftungen verursachen.

Gut eignen sich die klassischen Zutaten wie Fleisch, Gemüse oder Getreide. Gerne verwendet werden: Leberwurst, gewürfelter Schinken, Haferflocken, Mehl (Weizen oder auch Dinkel), Hackfleisch, Eier, Olivenöl, Maiskeimöl, Karotten und Bananen.

Die Vorgehensweise ist immer die gleiche und ist praktisch identisch mit dem Backen von einfachem (Weihnachts-)Gebäck:

Die Hundekekse werden zunächst bei 140 bis 170 Grad für 30 bis 45 Minuten gebacken. Je nach Präferenz und Grundzutaten in Bezug auf die Härte. Anschließend auskühlen und trocknen lassen. Dadurch werden die Hundekekse sehr hart und haltbar, sie können in Backpapier eingeschlagen und in einer Blechdose kühl und trocken gelagert werden. Theoretisch über mehrere Wochen, natürlich abhängig vom Appetit Ihres Vierbeiners.

Bei aller Begeisterung: Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht zu viel bekommt. Ein Gewichtsaufbau ist sonst unvermeidbar. Eine kleine Belohnung ist für Ihren Hund im Zweifel genauso schön (und gesünder) als eine große Menge!

Hundekissen nähen:

Sanfter Schlaf für aktive Vierbeiner

Sie wollen, dass sich Ihr Hund auf seinem Schlafplatz rundherum wohlfühlt. Dorthin zieht er sich gerne zurück und erholt sich vom Spielen oder Spaziergehen.

Das Kissen darf gerne weich sein, allerdings nicht zu sehr, denn er möchte sein Bett gerne selbst machen, indem er sich dreht und sich das Kissen mit der Pfote nach seinen Vorstellungen zurechtrückt.

Ein passendes Hundebett zu finden ist manchmal gar nicht so einfach. Es muss nicht nur Ihrem Liebling größentechnisch passen, sondern auch viel aushalten, soll sich einfach und schnell säubern bzw. waschen lassen und noch zur Einrichtung der Wohnung passen.

Es gibt eine sehr große Auswahl, etwa in unserem Online-Shop. Außerdem können Sie mit etwas Kreativität selbst Hand anlegen und ein Kissen nähen, um das Hundebett individuell aufzuhübschen.

Ihrem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt! Hier ein Beispiel, wie es gehen kann. Für ein Hundebett mittlerer Größe, ca. 80 mal 80 cm, brauchen Sie:

  • Ein altes Kissen, gerne waschbar, als Füllung
  • Eine Fleecedecke oder ein abwaschbares Nylongewebe als Bezug

Wenn Sie den Überzug abnehmbar haben wollen – dies ist besser für die Wäsche –, dann brauchen Sie noch einen Reißverschluss (teuer, aber gut), ein Klettband (billiger, hält nicht ganz so gut) oder die klassischen Knöpfe.

Sie können selbstverständlich zusätzlich den Namen einsticken oder aber aus einem anderem Material und Farbe ausschneiden und aufnähen.

Wie setzen Sie das alles zusammen? Ganz einfach: Sie schneiden die spätere Hülle für das Kissen passend zurecht. Orientieren Sie sich vielleicht an einem Kissenbezug aus Ihrem Schlafzimmer. Nähen Sie das Ganze an drei Seiten zusammen. An die vierte Seite kommen entweder die Knöpfe, das Klettband oder der Reißverschluss, um die Füllung wechseln zu können.

Nun können Sie das Kissen noch mit Verzierungen versehen – und fertig ist das selbst gefertigte Hundekissen!

Hundehalsband-Überzug selbst gestalten:

Hundehalsband selbst gemacht

Sie wollen für Ihren Hund ein ganz spezielles Halsband oder Geschirr? Dabei geht es in dem Fall nicht natürlich nicht um ein „Fressgeschirr“, sondern ein Führ-Geschirr.

Wie wäre es mit selbst anfertigen? Kein Problem. Sie können entweder fertige Halsbänder oder Geschirre mit einem selbstgestalteten und gefertigten Überzug verzieren oder aber alles von Grund auf selbst machen.

Zunächst einige Tipps und Ideen für die Variante „Überzug“:

Kaufen Sie die Basis, das Trägermaterial ausreichend groß, denn durch den zusätzlichen Überzug wird es automatisch etwas kleiner. Materialpräferenz für das Halsband bzw. Geschirr kann Nylon sein. Dieses Material ist stabil, verzieht sich nicht, und kann bei Bedarf auch gewaschen werden.

Als Überzug bietet sich zudem unter anderem Nylon an. Aber auch Leder oder ein robuster Stoff, zum Beispiel eine alte Jeans, kann bestens verwendet werden.

Schneiden Sie sich das Material so zurecht, dass es um den Gurt gelegt werden kann und Sie ausreichend Platz zum zusammennähen oder – etwa bei Nylon oder Leder – zum vernieten haben. Sie können ebenfalls einen Klettverschluss anbringen. Dies erleichtert das Wechseln zum Reinigen und Waschen oder zum Austausch, wenn Sie ein neues „Designerstück“ für Ihren Hund entworfen haben.

Als Verzierung können Sie die klassischen Bastelmaterialien verwenden, die Sie aufkleben oder aufnähen: Perlen, Nieten oder Strass.

Oder wie wäre es mit einem Schriftzug? Klassisch wäre der Name Ihres Hundes, immer populärer werden aber auch – teils ironische – Spitznamen wie: „Frauenversteher“, „Kostverächter“, „Biotonne“, „Couchbesetzer“, „Tut Nix“ oder „Will Nur Spielen“. Ihrer Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Alles Selber machen – geht das?

Logisch! Es gibt bei uns alle notwendigen Materialien: Nylongurte und Leder, Ringe zum Befestigen der Leine, Klippverschlüsse, Nieten etc. Sie entwerfen am besten das entsprechende Stück zunächst mit Stift und Papier, fertigen eine kleine Zeichnung an, nehmen Maß bei Ihrem Liebling bzw. an einem existierenden und passenden Teil und holen sich die notwendigen Einzelteile.

Sie können ebenso Recycling betreiben: Der ausgediente Ledergürtel eignet sich hervorragend. Oder Sie flechten für einen sehr kleinen Hund aus alten Schnürsenkeln ein Unikat. Ebenso lassen sich vielleicht Tragegurte einer kaputten Sporttasche wiederverwenden.