Leben mit der Katze – Einrichtungstipps

Eine Katze zieht in Ihre vier Wände ein?

Bevor Sie Ihre Katze in Ihr neues Umfeld zu sich nach Hause holen, besorgen Sie bitte folgende „Grundausstattung“:

Dies hat große Vorteile nicht nur zur Reinigung, sondern auch wenn Sie Ihre Katze zum Beispiel nach einer Narkose – Stichwort Sterilisation/ Kastration beim Tierarzt – wieder in die Box legen wollen. Ebenso gibt es formschöne und optisch ansprechende Weidenkörbe, die mit einer entsprechenden Verriegelung versehen sind. Es gibt auch Transportboxen die sowohl über eine Tür vorne als auch eine Klappe im Dach verfügen.

Katzentoilette

Ja, Ihre Katze benötigt ein eigenes Klo. Wenn Sie bereits eine Katze im Haus haben, ist es ratsam für die zweite Katze eine zweite Katzentoilette aufzustellen. Es gibt diese mit oder ohne Abdeckung. Dies ist zum einen eine Geschmacks- bzw. Geruchssache. Zum anderen kann es hilfreich sein, wenn eine Abdeckung vorhanden ist, damit sich die Streu nicht im ganzen Raum verteilt.

Katzenstreu und Schaufel

Zur Befüllung der Toilette benötigen Sie die sogenannte Katzenstreu. Prinzipiell gibt es die Unterscheidung zwischen einfacher Streu, Hygienestreu und klumpender Streu. Darüber hinaus gibt es Streusorten mit diversen zusätzlichen Merkmalen, beispielsweise mit gewissen Düften versehene Streu. Klumpstreu: Besteht in der Regel aus Betonet, einem Tonmaterial, welches bei der Berührung mit Flüssigkeit zu klumpen beginnt.

Bei dem klumpenden Material wird der abgesetzte Urin durch das Material „verklumpt“, der Geruch wird besser gebunden und Sie können die jeweiligen Klumpen entsorgen. Dazu benutzen Sie die „Schaufel“, die wie eine Sandkastenschaufel aussieht. Sie ist mit Löchern oder Rillen versehen, um nur den Klumpen aufzunehmen und die unverbrauchte Streu in der Toilette zu belassen. Bei der normalen Streu geht dies nicht, sondern Sie wechseln etwa alle fünf bis sieben Tage die Streufüllung der Toilette komplett aus.

Wenn Sie eine Katze aufnehmen und sie bereits an eine bestimmte Streu gewöhnt war, benutzen Sie diese einfach für einige Tage weiter, bevor Sie eine Umstellung vornehmen. Somit reduzieren Sie die ungewohnten Eindrücke entscheidend. * Hygiene- und Silikatstreu: Das Hygiene- und Silikatstreu verfügt im Gegensatz zum Klumpstreu  über nicht klumpende Eigenschaft. Das Silikatstreu besteht dabei aus Zeolithmaterial.

Schlafplätze und Ruhezonen

Ihre Katze möchte am besten mehrere Schlaf- und Ruheplätze in der Wohnung benutzen können. In unserem Shop (Link) finden Sie eine große Auswahl an Körbchen, Kissen und Betten. Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas zu haben. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der schlaf- und Ruheplatz gut zu reinigen ist. (waschbar)

Transportbox/ Transportkäfig

Sie können Ihre neue Katze nicht auf den Arm nehmen bzw. einfach so von A nach B transportieren. Ihre Katze ist äußerst sensibel und „flüchtet“ spätestens bei dem ersten ungewohnten Geräusch. Daher benötigen Sie eine Transportbox.

Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und Materialien, am besten bewährt haben sich Kunststoffboxen mit einem komplett abzunehmenden Oberteil.

Kratzbaum

Ganz wichtig, wenn Sie Ihre Möbel und Stühle schützen wollen. Katzen wollen und müssen sich die Krallen, ähnlich der Maniküre bei uns Menschen, regelmäßig stutzen und schleifen.

Dazu benutzen sie gerne Holz als Schmirgelwerkzeug. Kratzbäume gibt es in den verschiedensten Varianten: als Bretter, Bäume, Klettergerüst, kombiniert mit einem Ruheplatz etc. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Futter

Auch hier gilt: Verwenden Sie für die ersten Tage das gleiche Futter, an das Ihre Katze bisher gewohnt war und stellen erst nach einiger Zeit schrittweise um.

Napf / Schüssel

Bitte stellen Sie zwei Näpfe oder Schüsseln bereit. In einem Napf bieten Sie immer frisches Wasser an, sodass Ihre Katze jederzeit ausreichend trinken kann, und im anderen wird das Futter serviert. Am besten nehmen Sie spülmaschinengeeignete Materialien.

Spielzeug

Auch hier gibt es eine große Auswahl in unserem Online-Angebot (Link). Es gilt einfach auszuprobieren, welches Spiel(zeug) Ihnen beiden am besten gefällt. Bitte keine spitzen Teile und kein Spielzeug mit verschluckbaren Komponenten benutzen. Häufige Wechsel beim Spielzeug sind wichtig, damit es der Katze nicht langweilig wirde.

Katzensicherung

Bitte sichern Sie speziell Ihre Kippfenster durch entsprechende Kippsicherungen bzw. Netze. Wenn Ihre Katze hier hängen bleibt, kann sie sich sehr schwer verletzen, bis hin zu einer Querschnittslähmung oder zum Tod. Vorsicht und Vorsorge sind hier besonders wichtig.

Katzengras

Zum Schutz Ihrer Grünpflanzen empfehlen wir die Bereitstellung von Katzengras. Katzen knabbern gerne am „Grünzeug“. Dies hilft ihrer Verdauung.

Also besser das erlaubte Katzengras kaufen, als wenn Ihre Zimmerpflanzen gerupft werden oder die Katze sich gar an Giftpflanzen zu schaffen macht.

Wohnen auf die katzenfreundliche Art

Sie haben eine Katze und möchten es ihr – und natürlich sich – so gemütlich wie möglich machen? Wie richten Sie sich beide am besten ein? Wenn Sie sich bereits solche Fragen stellen, sind Sie zu beglückwünschen, denn Sie wollen Ihre Wohnung für alle Familienmitglieder optimal nutzen.

Aber bitte übertreiben Sie es im eigenen Interesse nicht. Ihre Katze hat sich Ihnen und Ihrer Familie bzw. Ihrer Wohnung anzupassen. Selbstverständlich gibt es kleinere Ergänzungen oder Veränderungen, die für alle Parteien gut und nützlich sind.

Zum Beispiel das Ruhekissen oder Körbchen: Wichtig ist es, dass sich Ihre Katze ein ruhiges Plätzchen suchen kann; vielleicht ist der vorher von Ihnen vorgesehen Platz nicht der bevorugte. Wenn irgend möglich erlauben Sie  es Ihrer Katze an „ihrer“ Stelle zu liegen.  Es kann durchaus sein, dass Ihre Katze mehrere „Rückzugsplätze“ für sich identifiziert hat.

Bitte achten Sie darauf, dass der Schlafplatz so groß ist, dass sich die Katze ausstrecken kann und der Untergrund stabil genug ist, dass sie zum Beispiel nicht abstürzt. An ihrem persönlichen Platz (dorthin zieht sie sich auch zurück, wenn sie ihre Ruhe haben möchte) sollten Sie Ihre Katze nicht stören.  Manche Katzen brauchen durchaus auch das Gefühl einer „sicheren Höhle“.

Hinzu kommt ein Bodenbelag bzw. Untergrund für das Ruhelager, der schmutzunempfindlich ist, z.B. ein Fliesenboden. Dies wird Ihnen helfen, das eine oder andere „Unglück“ problemlos zu beseitigen – Stichwort: „Stubenreinheit“. Für das Aufnehmen von Haaren oder anderen mitgebrachten „Jagdtrophäen“ ist ein leicht zu reinigender Boden ebenso praktisch.

Ein neues Möbelstück ist der bereits erwähnte Kratzbaum. Sie können bereits fertige Exemplare in allen Größen und Ausführungen kaufen. Es gibt die Kratzbäume mit integrierter Aussichtsplattform und eingebauter Höhle.

Andere Exemplare sind mit einem wahren Klettergarten ausstaffiert. In der Regel sind die Holzsäulen mit einem dicken Sisal Tau umwickelt, an dem sich Ihre Katze(n) die Krallen bestens maniküren kann. Das Tau können Sie gegebenenfalls erneuern, wie Sie sich überhaupt mit etwas Heimwerkergeschick Ihren eigenen Kratzbaum designen und zusammenbauen können. Dies kann hilfreich sein, wenn Sie kein passendes Modell für Ihre Wohnungseinrichtung und Platzgegebenheiten finden können.

Die Katzentoilette ist ein weiteres Muss. Meistens wird sie im Bad oder in einem Kellerraum platziert, da trotz modernster Katzenstreu immer eine Geruchswahrnehmung bleibt. Mindestens eine Wasserschüssel und ein Futternapf sind ebenfalls für Ihren Liebling bereitzustellen.

Wenn Sie Ihrer Katze erlauben ins Freie zu gehen, haben sich sogenannte Katzenklappen bewährt, die Sie in eine Türe schneiden bzw. einbauen. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Klappe, durch die nur eine Katze passt, also kein „normal großer“ Hund oder gar Kinder. Mittlerweile gibt es moderne Klappen mit eingebauter Elektronik, die nur Ihrer Katze erlauben die Tür zu öffnen bzw. ins Haus zu gelangen. Wie funktioniert dies? Im Prinzip ganz einfach: Ihre Katze bekommt einen kleinen Chip an ihr Halsband, welcher der Klappe sagt: Ich darf passieren.

Alle anderen Tiere, auch ungewollte Besucher wie Mäuse, bleiben – wenn sie nicht gerade als Jagdbeute mitgebracht werden – somit außen vor.