Ratgeber für Kleintierkrankheiten

Typische Krankheiten beim Kaninchen

Bitte seien Sie aufmerksam und gehen Sie bei ersten Anzeichen auf eine Krankheit zu Ihrem Tierarzt/ Ihrer Tierärztin, damit die Tiere sobald als möglich behandelt werden können. Haben Sie aber bitte zuerst einmal keine großen Bedenken. Wenn Sie Ihr Kaninchen richtig pflegen und gut ernähren, wird es nur selten krank werden.

Durchfall ist bei Kaninchen vermutlich die am häufigsten zu beobachtende Erkrankung. Die Ursachen können vielfältig sein, meist sind sie aber mit dem Futter in Verbindung zu bringen.

Hinzu kommen unterschiedliche, teils äußerst ernste und schwerwiegende Erkrankungen. Allen voran die Myxomatose, die auch als Kaninchenpest bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung die unter anderem durch Insekten wie Stechmücken oder Flöhe übertragen wird. Erkrankte Tiere haben Entzündungen an Augenlidern, Mund, Ohren oder im Genitalbereich. Schlimmstenfalls endet die Krankheit nach etwa zehn Tagen mit dem Tod. Eine halbjährliche Impfung kann einen gewissen Schutz gewährleisten.

Ebenfalls möglich ist die Impfung gegen die Rabbit Hemorrhagic Disease (RHD), die „Chinaseuche“. Die äußerst ansteckende Viruserkrankung führt zu Atembeschwerden und Blutungen und endet in den meisten Fällen tödlich.

Nicht zu vernachlässigen sind die Gefahren des Kaninchenschnupfens. Die von Bakterien verursachte Infektion der Atemwege kann im schlimmsten Falle tödlich enden. Nasenausfluss, verklebte Augen, pfeifendes Atmen sind einige der sichtbaren Anzeichen. Unterschätzen Sie diese Krankheit nicht und gehen Sie zum Tierarzt! Zu behandeln ist der Kaninchenschnupfen unter anderem mit Antibiotika. Eine Impfung gegen diese Krankheit ist zwar möglich, wird von Experten jedoch eher empfohlen, wenn viele Tiere zusammenleben.

Bei Impfungen, etwa gegen Myxomatose, ist zunächst eine Grundimmunisierung notwendig. Nach vier Wochen wird die Impfung wiederholt, anschließend ist sie einmal im Halbjahr bzw. Jahr (je nach Krankheit und Impfstoff) notwendig. Befragen Sie hierzu am besten Ihren Tierarzt.

Parasitenbefall durch Flöhe, Läuse oder Milben kommt bei Kaninchen leider relativ häufig vor. Erkennbar für Sie ist ein möglicher Befall unter anderem durch verstärktes Kratzen und kahle Stellen im Fell.

Die Zähne können für Kaninchen ebenso zum Problem werden: Zahnfehlstellungen behindern unter Umständen den notwendigen Zahnabrieb. Ihr Tierarzt kann hier Abhilfe schaffen.

Druckstellen und daraus folgende Entzündungen lassen einen harten Untergrund oder mangelnde Hygiene im Käfig vermuten. Bitte tasten Sie Ihre Tiere regelmäßig nach Verdickungen ab und gehen Sie im Zweifelsfall zu Ihrem Tierarzt.

Apropos Hygiene. Achten Sie bitte darauf, dass der Käfig stets sauber ist. Tipps zum Thema Käfigreinigung finden Sie in unserem Ratgeber „Pflegemaßnahmen Kaninchen“ .

Typische Krankheiten bei Meerschweinchen

Meerschweinchen sind ähnlich wie Katzen ziemlich gut darin Krankheiten zu „vertuschen“. So gilt es aufmerksam erste Anzeichen von Krankheiten bei Ihrem Meerschweinchen zu erkennen und durch den Tierarzt oder Ihre Tierärztin so bald als möglich behandeln zu lassen.

Aber keine Angst: Wenn Sie Ihr Meerschweinchen richtig pflegen und gut ernähren, wird es nur selten krank werden.

Wichtig ist vor allem die Hygiene. Achten Sie daher stets darauf, dass der Käfig sauber ist. Tipps zum Thema Käfigreinigung finden Sie in unserem Ratgeber „Pflegemaßnahmen Meerschweinchen“.

Durchfall ist bei Meerschweinchen vermutlich die am häufigsten zu beobachtende Erkrankung. Die Ursachen können vielfältig sein, meistens sind sie aber mit dem Futter in Verbindung zu bringen.

Meerschweinchen können sich ebenfalls erkälten. Sichtbare Anzeichen dafür sind Nasenausfluss, verklebte Augen und pfeifendes Atmen. Eine Erkältung ist nicht zu unterschätzen und muss behandelt werden. Gehen Sie also am besten gleich zum Tierarzt, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Parasitenbefall durch Flöhe, Läuse oder Milben kommt auch bei Meerschweinchen leider relativ häufig vor. Erkennbar ist dies unter anderem durch verstärktes Kratzen und kahle Stellen im Fell.

Und Zähne können ebenfalls für Meerschweinchen zum Problem werden: Zahnfehlstellungen behindern den notwendigen Zahnabrieb. Ihr Tierarzt kann in solchen Situationen Abhilfe schaffen.

Meerschweinchen können, ähnlich wie wir Menschen, Vitamin C nicht selbstständig aus ihrer Nahrung gewinnen. Dementsprechend sind sie auf die Zufuhr des Vitamins angewiesen. Bei einem Vitamin C-Mangel können sie sogar Skorbut bekommen.

Eine weitere typische Erkrankung ist der Pilzbefall. Dieser ist durch Haarausfall sowie kreisrunde zumeist am Auge oder Ohr befindliche weiße Stellen zu erkennen. Bei Pilzbefall sollte sofort ein erfahrener Tierarzt aufgesucht werden. Äußerste hygienische Sorgfalt ist auch geboten, denn Pilzerkrankungen sind auf den Menschen übertragbar.

Die tödliche Meerschweinchenlähmung wird durch Viren hervorgerufen. Dabei werden das Gehirn, das Rückenmark und die Hirnhäute infiziert, daraus erfolgt eine Lähmungserscheinung (oft der Hinterbeine). Eine Therapie ist nicht möglich, der Tod erfolgt in der Regel nach 2-10 Tagen.

Typische Krankheiten beim Hamster

Wenn Sie Ihren Hamster richtig pflegen, wird er nur selten krank werden. Wichtig ist vor allem die Hygiene. Achten Sie daher stets darauf, dass der Käfig sauber ist. Tipps zum Thema Käfigreinigung finden Sie in unserem Ratgeber „Pflegemaßnahmen Hamster“.

Hamster sind nachtaktive Tiere, die tagsüber schlafen. Das trifft vor allem für Goldhamster zu. Unter den Zwerghamstern kann es da Ausnahmen geben. Dennoch gilt es die ganz individuellen Ruhephasen der Tiere zu akzeptieren. Vermeiden Sie die Tiere im Schlaf etwa durch laute Geräusche oder Musik und zu hellen Lichteinfall auf den Schlafplatz zu stören. Daher sollten auch alle im Haushalt befindlichen Personen, v.a. Kinder, mit diesem rücksichtvollen Verhalten einverstanden sein. Das vermeidet Stress bei den tierischen Mitbewohnern und wirkt sich positiv auf ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit aus.

Speziell wenn sich Ihr Hamster nicht wohl fühlt, achten Sie auf eine konstante Temperatur in seinem Käfig. Unter Umständen kann eine Wärmelichtlampe, die auf einen Teil des Käfigs ausgerichtet ist als Unterstützung dienen.

Durchfall ist bei Hamstern vermutlich die am häufigsten zu beobachtende Erkrankung. Die Ursachen können vielfältig sein, meist sind sie aber mit dem Futter in Verbindung zu bringen.

Auch Hamster können sich erkälten. Es kommt zu Nasenausfluss – verklebte Augen und pfeifendes Atmen sind einige der sichtbaren Anzeichen für eine mögliche Erkältung. Unterschätzen Sie dies auf keinen Fall und gehen Sie mit Ihrem kleinen Liebling zum Tierarzt!

Parasitenbefall durch Flöhe, Läuse oder Milben kommt bei Hamstern leider ebenfalls relativ häufig vor. Erkennbar ist dies unter anderem durch verstärktes Kratzen und kahle Stellen im Fell.

Ganz besondere Vorsicht ist bei der Nassschwanzkrankheit geboten, die rasch einen tödlichen Verlauf nehmen kann. Diese betrifft überwiegend nur Jungtiere, die eventuell unter der frühzeitigen Trennung von der Mutter leiden oder unter sonstigen Stresssituationen stehen. Achten Sie daher auf Symptome wie einen ständig feuchten Schwanz und Durchfall des Neuankömmlings, was umgehend mit Antibiotikum vom Tierarzt behandelt werden muss.

Die charakteristischen Backentaschen der kleinen Mitbewohner ermöglichen den Hamstern die Bevorratung eines ganzen Tagesbedarfs an Futter. Dennoch entleert ein gesunder Hamster die Taschen regelmäßig. Ist dies nicht der Fall, wirkt der Hamster zudem schlapp, nimmt kein frisches Futter mehr auf und berührt oft die Backen, kann dies auf eine Verstopfung der Backentaschen hinweisen. Ein Tierarzt leert die Taschen und entfernt die verklebten Futterreste.

Generell gilt: Kontaktieren Sie stets einen Tierarzt, damit Ihr Hamster bestmöglich behandelt werden kann. Auf eine Selbsttherapie sollte in jedem Fall verzichtet werden!

Typische Krankheiten bei Mäusen

Auch Farbmäuse sind nicht immun gegen Krankheiten. Erste Anzeichen für einen normalen Zustand oder gesundheitliche Probleme liefern die Ergebnisse der regelmäßigen Gewichtskontrolle. Bei starken Abweichungen von einem Tag zum anderen müssen Sie reagieren und Ihren Tierarzt um Rat fragen.

Hygiene und ein sauberer Käfig sind eine wichtige Voraussetzung für die Gesunderhaltung Ihrer Maus (Mäuse). Tipps zum Thema Käfigreinigung finden Sie unter „Pflegemaßnahmen Mäuse“.

Im Falle von Rennmäusen ist es darüber hinaus wichtig zu wissen, dass sie eine Duftdrüse am Bauch haben. Ist der Käfigboden bzw. das Einstreu verschmutzt, erhöht sich die Gefahr einer Infektion an dieser Stelle. Auch die Tränendrüsen sind regelmäßig beobachten. Farblicher Sekretfluss, der verkrustet, sollte vom Tierarzt überprüft werden.

Generell gilt: Die Gründe für eine Erkrankung sind so mannigfaltig wie die Art der Erkrankung selbst.

Auf eine Erkältung deutet eine verkrustete Nase hin. Häufiges Niesen ist ein weiterer Indikator.

Durchfall können Sie zum Beispiel durch ein verklebtes Fell rund um den After erkennen.

Wurmbefall werden Sie nicht einfach sehen, daher lassen Sie bei Verdacht eine Stuhlprobe von Ihrem Tierarzt untersuchen.

Wenn Ihr Tier sich sehr häufig kratzt oder Sie kahle Stellen im Fell bemerken, liegt der Verdacht auf Parasiten wie Flöhe, Läuse oder Milben nahe. Bestätigung von und Behandlung durch den Tierarzt.

Typische Krankheiten bei Ratten

Um nicht zur leichten Beute in freier Wildbahn zu werden, verbergen einige Tiere Krankheiten oder Gebrechen geschickt vor ihrer Umwelt. Ratten gehören zu diesen Heimtier-Arten dazu.

Bitte beobachten Sie Ihre Ratte aus diesem Grund besonders sorgsam, um kleinste Anzeichen zu bemerken und Ihren Tierarzt/ Ihre Tierärztin aufzusuchen.

Wichtig ist die Hygiene; sie ist die absolute Basis. Achten Sie daher stets darauf, dass der Käfig sauber ist. Tipps zum Thema Käfigreinigung finden Sie unter „Pflegemaßnahmen Ratte“.

Eine mögliche Erkältung erkennen Sie an einer verkrusteten Nase. Häufiges Niesen ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass etwas mit den Atemwegen nicht in Ordnung ist.

Durchfall können Sie durch verklebtes Fell rund um den After erkennen, die Tiere fühlen sich in der Regel auch sehr schlapp.

Würmer werden Sie nicht einfach sehen. Lassen Sie daher bei Verdacht eine Stuhlprobe von Ihrem Tierarzt untersuchen.

Wenn Ihr Tier sich sehr häufig kratzt oder kahle Stellen im Fell festzustellen sind, liegt der Verdacht auf Parasiten wie Flöhe, Läuse oder Milben nahe. Eine Bestätigung von und Behandlung durch den Tierarzt ist anzuraten.

Augenentzündungen sind bei Ratten gar nicht so selten. Die Ursachen sind vielfältig: Zugluft, kleine Verletzungen durch Streu oder Äste sowie Fremdkörper, die das Auge reizen können. Bitte suchen Sie den Tierarzt auf. Er kann Ihr Tier behandeln.

Zahnfehlstellungen oder zu lange Zähne sind relativ häufige Probleme, die Sie durch ausreichend Abschmirgel- und Knabbermöglichkeiten wie Äste meistens vermeiden können. Wenn sich doch Probleme einstellen, kann der Tierarzt Ihrem Racker helfen.

Streifenhörnchen – Typische Krankheiten

Streifenhörnchen sind nicht sehr anfällig für Krankheiten. Da sie meist einzeln gehalten werden, ist die Ansteckungsgefahr gering.

Die Gründe für eine Erkrankung sind vielfältig.

Erkrankung der Backentaschen. Ursache: Verletzung durch spitze Futterteile, Verklebungen oder Tumore.

Was deutet auf eine Erkrankung hin? Hier die häufigsten Gesundheitsstörungen:

Auf eine Erkältung deutet eine verkrustete Nase hin. Häufiges Niesen ist ein weiterer Indikator.

Durchfall können Sie durch verklebtes Fell rund um das Hinterteil erkennen. Die Tiere fühlen sich auch sehr schlapp.

Würmer werden Sie nicht einfach sehen; daher lassen Sie bei Verdacht eine Kotprobe von Ihrem Tierarzt untersuchen.

Wenn Ihr Tier sich sehr häufig kratzt oder kahle Stellen im Fell festzustellen sind, liegt der Verdacht auf Parasiten wie Flöhe, Läuse oder Milben nahe. Bestätigung von und Behandlung durch den Tierarzt ist hier notwendig.

Typische Krankheiten beim Chinchilla

Bitte beachten Sie, dass ein krankes Chinchilla so schnell wie nur möglich behandelt werden muss, Sie es Ihrem Tierarzt/ Tierärztin vorstellen, um schwerwiegende Konsequenzen zu vermeiden.

Die Gründe für eine Erkrankung sind mannigfaltig.

Was deutet auf eine Erkrankung hin? Hier die häufigsten Gesundheitsstörungen beim Chinchilla:

Auf eine Erkältung deutet eine verkrustete Nase hin. Häufiges Niesen ist ein weiterer Indikator.

Durchfall können Sie durch verklebtes Fell rund um das Hinterteil erkennen, die Tiere fühlen sich auch sehr schlapp. Gründe können ungeeignetes oder verdorbenes Futter sein, auch eine plötzliche Futterumstellung kann dazu führen.

Verstopfung trifft oft durch Ernährungsfehler auf, vor allem zu hohe Energiegehalte bei zu geringem Rohfaseranteil.

Würmer werden Sie nicht einfach sehen. Lassen Sie daher bei Verdacht eine Kotprobe von Ihrem Tierarzt untersuchen.

Wenn Ihr Tier sich sehr häufig kratzt oder kahle Stellen im Fell festzustellen sind, liegt der Verdacht auf Parasiten wie Flöhe, Läuse oder Milben nahe. Eine Bestätigung von und die Behandlung durch Ihren Tierarzt ist notwendig.

Hygiene und Sauberkeit des Geheges ist die entscheidende Basis für ein gesundes, langes Leben Ihrer Chinchillas. Tipps zum Thema Käfig-Reinigung finden Sie unter „Pflegemaßnahmen Chinchilla“.

Augenentzündungen sind bei Chinchillas gar nicht so selten. Ist doch das Sandbad manchmal der Auslöser für kleine Körner oder Fremdkörper, die das Auge reizen können. Bitte suchen Sie in diesen Fällen den Tierarzt auf.

Zahnfehlstellungen oder zu lange Zähne sind relativ häufige Probleme, die Sie durch ausreichend Knabbermöglichkeiten meist vermeiden können. Wenn das allein prophylaktisch nicht hilft, kann im Notfall der Tierarzt weiterhelfen.

Typische Krankheiten bei Degus

Bitte sind Sie realistisch: Selbst bei aller Vorsicht und bester Pflege kann auch Ihr Degu einmal krank werden. In solch einem Fall fragen Sie am besten Ihren Tierarzt, der Probleme identifizieren und behandeln kann.

Auf eine Erkältung deutet eine verkrustete Nase hin. Häufiges Niesen deutet ebenfalls darauf hin. Bitte lassen Sie eine solche Erkrankung behandeln, sonst kann sich eine lebensbedrohliche Lungenentzündung entwickeln.

Durchfall können Sie durch verklebtes Fell am Hinterteil erkennen; die Tiere fühlen sich sehr schlapp.

Würmer werden Sie nicht einfach sehen, daher lassen Sie bei Verdacht eine Stuhlprobe von Ihrem Tierarzt untersuchen.

Besondere Vorsicht ist beim Thema Diabetes geboten: der Körper ist hierbei nicht mehr in der Lage den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten. Hervorgerufen wird Diabetes durch eine Überversorgung mit Zucker, zudem kann er erblich bedingt sein. Degus sollten wegen ihrer generellen Anfälligkeit für Diabetes nur geringe Mengen an Zucker zu sich nehmen. Mit der Erkrankung geht oftmals auch eine Linsentrübung mit einher, welche sich bis zur Blindheit ausweiten kann.

Wenn Ihr Tier sich sehr häufig kratzt oder kahle Stellen im Fell festzustellen sind, liegt der Verdacht auf Parasiten wie Flöhe, Läuse oder Milben nahe. Eine Bestätigung von und eine Behandlung durch den Tierarzt ist notwendig. Möglich kann hier auch das Fellfressen sein: das übermäßige Lecken und Kratzen des Fells findet ihre Ursache zumeist in Stress. Die ausschlaggebenden Stressquellen können aber zum Glück oft schon von Ihnen beseitigt werden; neue Beschäftigungsmöglichkeiten, mehr Bewegungsraum oder auch das Verschaffen von mehr Ruhe kann heilsam wirken.

Bitte achten Sie darauf, dass speziell ein Glasterrarium sich durch direkte Sonneneinstrahlung stark aufheizt. Dadurch können Ihre Degus ohne Gegenmaßnahmen einen Hitzschlag bekommen.

Krankheiten bei Lemmingen

Bitte beachten Sie, dass kranke Lemminge so zügig wie nur möglich behandelt werden müssen. Stellen Sie ein krankes Tier Ihrem Tierarzt(in) vor, um schwerwiegende Konsequenzen zu vermeiden. Ein gutes Kontrollinstrument ist die tägliche Gewichtsüberprüfung. Bei starken Gewichtsschwankungen nach oben und unten von einem Tag auf den anderen müssen Sie unbedingt reagieren. Fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.

Auf eine Erkältung deutet eine verkrustete Nase hin. Häufiges Niesen ist ein weiterer Indikator.

Durchfall können Sie durch verklebtes Fell rund um das Hinterteil des Tierchens erkennen. Das erkrankte Tier fühlt sich auch sehr schlapp.

Würmer werden Sie nicht einfach sehen. Lassen Sie deshalb bei Verdacht eine Stuhlprobe von Ihrem Tierarzt untersuchen.

Wenn Ihr Tier sich sehr häufig kratzt oder kahle Stellen im Fell festzustellen sind, besteht ein Verdacht auf Parasiten wie Flöhe, Läuse oder Milben. Lassen Sie Ihren Tierarzt/ Ihre Tierärztin einen Blick auf den Lemming werfen, um dies abzuklären und gegebenenfalls zu behandeln.

Bei Lemmingen kann Diabetes auftreten. Wenn Ihr Tier auf einmal sehr viel trinkt, häufig uriniert und ein Gewichtsverlust auftritt, sollten Sie Ihren Lemming Ihren Tierarzt vom Tierarzt untersuchen lassen.