Artgerechte Haltung von Vögeln

Artgerechte Haltung: Wellensittiche

Die Wellensittiche gehören zur Familie der Papageien. Sie erreichen eine Körpergröße von 15 bis 20 Zentimetern und eine Körpermasse von 30 bis 50 g. Als ursprünglicher Lebensraum werden Steppen- und Grasgebiete Australiens genannt. Im Australischen Hinterland (Outback) sind die Wellensittiche vorwiegend grün mit gelbem Kopf. Es gibt darüber hinaus ebenfalls eine blaue Zuchtreihe. Die Farbe hilft zudem bei der Unterscheidung der Geschlechter. Bei erwachsenen Wellensittich-Weibchen ist die sogenannte Wachshaut am Schnabel bräunlich, bei den Wellensittich-Männchen hingegen blau. Weitere Informationen finden Sie unter im Ratgeber Vogelarten.

Die Lebenserwartung liegt zwischen 10 und 14 Jahren. Die Wellensittiche sind zähe und genügsame Burschen, um in ihrer teils sehr trockenen Heimat Australien gut leben und überleben zu können. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Vögel zuhause nur selten beim Trinken zu beobachten sind. Trotz allem: Bieten Sie auf jeden Fall immer frisches Wasser an! Eine Konsequenz der „wilden“ Lebensumstände ist, dass die Wellensittiche schnell Fett ansetzen, sobald ausreichend Futter zur Verfügung steht. Und das ist bei Ihren heimischen Vögeln durch Sie ja praktisch immer gewährleistet. Daher füttern Sie bitte eher zurückhaltend, denn ein fetter Vogel ist bald ein kranker Vogel.

Wellensittiche ernähren sich primär von verschiedenen Körnern oder Hirse. Im gut sortierten Fachhandel, etwa in unserem Online-Angebot (Link), finden Sie fertige Mischungen, die Sie mit einer sogenannten Kalkschale für die Mineralstoffversorgung ergänzen sollten. Die Verdauung fördern und unterstützen Sie durch die Bereitstellung von Vogelsand, der wie eine Reibe im Magen hilft die Körner besser zu zerkleinern und aufzuschließen. Weitere Leckereien in Form von etwas Gemüse, Obst und Kräutern dürfen sein. Bitte waschen Sie diese Zutaten vorher und zerteilen Sie diese in kleine Stückchen. Wasser bieten Sie bitte immer frisch an, am besten über eine am Käfigrand befestigte Trinkflasche. Die in freier Natur lebenden Wellensittiche sind in Schwärmen unterwegs. Bitte halten Sie die Tiere bei sich immer mindestens paarweise. Ein Spiegel oder die Plastikkameraden sind kein Ersatz für einen lebenden Partner und führen im Gegenteil zu Verstörung und Verzweiflung, weil das vermeintliche Gegenüber nicht reagiert!

Wellensittiche fliegen gern und weit, bitte beachten Sie dies und erlauben Sie Ihren Vögeln jeden Tag ausreichend „Freiflug“. Der Käfig sollte entsprechend eher größer sein – die Empfehlung ist ein Mindestmaß von 120 x 60 x 100 Zentimetern für ein Pärchen nicht zu unterschreiten. Je größer desto besser. Der Käfig darf nicht im Durchzug stehen, damit sich die Tiere nicht erkälten. Als Inneneinrichtung benötigen die Vögel mehrere Sitzstangen, eine Bademöglichkeit in Form einer Vogelbadewanne, Futternapf, Trinkschale oder Trinkflasche, Nisthaus – pro Paar mindestens ein Häuschen – und natürlich Spielsachen, mit denen sich Ihre Tiere beschäftigen können z.B. Naturäste oder Zweige.

Wenn Sie die Tiere in einer Außenvoliere halten, muss diese vor Wind und Wetter geschützt stehen und darf keine direkte Sonneneinstrahlung bekommen.

Für den unbedingt notwendigen Freiflug sollten Sie idealerweise ein Zimmer zur Verfügung haben, welches vogelsicher ist: Fenster und Türen geschlossen und Vorhänge vor den Fenstern, damit die Tiere nicht dagegen fliegen. Eine neugekaufte Gruppe von Vögeln gewöhnen Sie am besten schrittweise an die neue Umgebung und evtl. bereits vorhandene Tiere.

Artgerechte Haltung: Nymphensittiche

Bekannte und populäre Vertreter der Großsittiche sind die Nymphen-Sittiche. Sie gehören zur Familie der Kakadus, erreichen eine Körpergröße von ca. 35 cm, eine Körpermasse von 80 bis 100 g und sie werden bis zu 25 Jahre alt. Als ursprünglicher Lebensraum werden Wälder und Savannen Australiens genannt. Naturfarbene Männchen fallen mit ihrer intensiven Kopffärbung und größerem Wagenfleck auf. Bei anderen Farbschlägen gibt es keinen erkennbaren äußeren Geschlechtsunterschied. Bei den Weibchen ist der Kopf bzw. die Haube eher gelbgrau. Die Männchen haben einen großen runden hellroten Ohrfleck, welcher bei den Weibchen etwas blasser erscheint. Entscheidend für eine artgerechte Haltung bei Ihnen zuhause ist ein geräumiges Heim, in dem Ihr gefiederter Freund ja den allergrößten Teil seines Lebens verbringt. Dies mag ein Beispiel unserer menschlichen Lebenswelt veranschaulichen: Ein japanisches acht Quadratmeter großes „Appartement“ mag ja für Zeitgenossen ohne Angst vor kleinen Räumen ein lustiges Erlebnis sein, aber mit Sicherheit nicht für die nächsten 20 Jahre.

Und Sie sollten immer mindestens zwei Vögel halten!

Der Vogelkäfig muss an einem zugfreien Ort stehen. Je größer desto besser, mindestens sollte dieser aber für ein Pärchen ein Maß von 150 x 70 x 100 cm (B x T x H) haben. Für jedes weitere Pärchen rechnen Sie 50% zusätzlichen Lebensraum. Aber bitte denken Sie daran, dass auch ein größerer Käfig den regelmäßigen Freiflug nicht ersetzen kann. Täglich für mindestens eine Stunde ist angebracht. Der Käfig darf nicht rund sein, die Vögel bekommen sonst Verhaltensstörungen und außerdem sind auch die Nymphensittiche keine Hubschrauber, die senkrecht in der Luft stehen können, sondern Sie brauchen horizontale Fläche zum Starten und Landen!

Wie sieht denn nun der ideale Standort für den Käfig bzw. die Voliere aus?

Zunächst einmal sollte der Käfig an einem hellen Ort stehen, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Am besten vor einer Wand, denn die Nymphen-Sittiche sind Fluchttiere. Wenn der Käfig mitten im Raum steht, sind sie permanent gestresst (sie glauben, ihre Umgebung zu 360 Grad im Auge behalten zu müssen). Bitte stellen Sie den Käfig nicht direkt an oder vor einer Heizung auf. Die trockene Luft ist Gift für die Schleimhäute und erhöht das Infektrisiko. Bitte stellen Sie den Käfig nicht in der Küche auf. Essensgeruch oder Kochdünste sind nicht gut für Ihren Vogel. Teflonpfannen geben bei Erhitzung ein für uns Menschen unproblematisches, für die Vögel aber hochtoxisches Gasgemisch ab! Wichtig ist, dass der Raum eine absolute Nichtraucherzone ist – es besteht sonst Vergiftungsgefahr für die Vögel!

Der Futterbedarf und das entsprechende Angebot müssen sich an folgenden Gegebenheiten orientieren:

Sind die Tiere in der Mauser, Zucht oder in der Ruhephase? Welche Bewegungsmöglichkeit ist gegeben? Wie oft und wie lange können die Tiere frei fliegen? Und wo leben die Tiere – in der Wohnung oder im Freien? Im Innenbereich ist der Energiebedarf geringer.

Täglich frisches Trinkwasser, Körnermischung mit möglichst wenig Sonnenblumenkerne und Nüsse, da die Tiere zur Verfettung neigen. Die Tiere sollten täglich Frischfutter in Form von Obst, Gemüse oder Grünfutter erhalten. Wichtig ist all dies, da die Groß-Sittiche zur Verfettung neigen und Sie daher genau aufpassen müssen und nicht zu viel des Guten verfüttern.

Artgerechte Haltung – Kanarienvogel

Der Kanarienvogel wie wir ihn heute kennen stammt von dem sogenannten Kanarengirlitz ab. Wie der Name vermuten lässt findet man den Kanarengirlitz auf den Kanarischen Inseln. Der Gesang des Girlitz gefiel den Menschen schon immer und so ist es nicht verwunderlich, dass die Spanier nach der Eroberung der Kanarischen Inseln 1496 den Kanarengirlitz auf das Festland importierten.

Der Girlitz wurde schnell populär, sein Gesang wurde sehr geschätzt und die Haltung des Vogels wurde ein Zeichen von Wohlstand und Weltoffenheit – es wurde „hipp“ die Vögel zu halten. Der Bedarf stieg und die Mönche des Klosters Cadiz, so wird berichtet, waren clever und erkannten die wirtschaftliche Möglichkeit die Girlitze zu züchten. Um ihr Geschäft zu schützen, verkauften sie nur die Männchen, die besonders schön singen können. Mitte des 16. Jahrhunderts fielen italienischen Züchtern auch einige Weibchen „in den Schoß“ und so war das Monopol der Spanier gebrochen und die Verbreitung ging verstärkt weiter.

Weitere Informationen finden Sie unter im Ratgeber Vogelarten.

Kanarienvögel haben bei guter Hege und Pflege eine Lebenserwartung von zwölf bis fünfzehn Jahren. Sie ernähren sich primär von verschiedenen Körnern. Die Verdauung fördern und unterstützen Sie durch die Bereitstellung von Vogelsand, der wie eine Reibe im Magen hilft die Körner besser zu zerkleinern bzw. aufzuschließen.

Weitere Leckereien in Form von etwas Gemüse, Obst und Kräutern dürfen sein. Hier gilt: Bitte vorher waschen und in kleine Stückchen zerteilen. Wasser immer frisch anbieten, am besten über eine am Käfigrand befestigte Trinkflasche. Kanarienvögel sind Großfamilientiere. Das bedeutet, dass Sie niemals nur einen Kanarienvogel halten sollten, sondern immer mehrere Artgenossen. Damit die Vögel auch wirklich im Käfig bzw. in der Voliere fliegen können, brauchen Sie einen mindestens 120 x 60 x 80 cm großen Käfig. Je größer desto besser. Der Käfig darf nicht im Durchzug stehen, damit die Tiere sich nicht erkälten.

Als Inneneinrichtung benötigen die Vögel mehrere Sitzstangen, eine Bademöglichkeit, Futternapf, Trinkschale oder Trinkflasche, Nisthaus (pro Paar mindestens ein Häuschen) und natürlich Sachen zum Spielen und zur Beschäftigung.

Wenn Sie die Tiere in einer Außenvoliere halten, muss diese vor Wind und Wetter geschützt stehen und darf keine direkte Sonneneinstrahlung bekommen. Für den unbedingt notwendigen Freiflug sollten Sie idealerweise ein Zimmer zur Verfügung haben, welches vogelsicher ist: Fenster und Türen geschlossen und Vorhänge vor den Fenstern, damit die Tiere nicht dagegen fliegen.

Eine neugekaufte Gruppe von Vögeln gewöhnen Sie am besten schrittweise an die neue Umgebung und eventuell vorhandene „Alttiere“.

Artgerechte Haltung: Papageien

Papageien können bei einer guten Pflege und Hege ein stattliches Alter von 30 bis 60 Jahren erreichen. Bitte bedenken Sie dies, bevor Sie sich tatsächlich ein solch wunderschönes Tier oder, besser noch, ein Pärchen ins Haus holen. Sie tragen sehr lange die Verantwortung und die ganze Familie muss dazu bereit sein. Warum mindestens zwei Tiere? Nun, Papageien leben in der Natur in Schwärmen oder Großfamilien und nicht als Einzelgänger. Sie brauchen einander, um sich wohlzufühlen. Bitte kaufen Sie Papageien oder Großsittiche aus Nachzuchten. Dies bedeutet, dass diese Tiere hier geboren und aufgewachsen sind. Sie schlagen so zwei Fliegen mit einer Klappe: Dem Artenschutz wird Genüge getan und die Tiere sind bereits an Menschen gewöhnt. Der Käfig bzw. die Voliere muss zwei Voraussetzungen erfüllen: Leicht zu reinigen und groß genug, um zumindest einige Flügelschläge machen zu können. Zu groß kann das Heim gar nicht sein. Praktisch ist, wenn eine Schublade im Bodenbereich zum Saubermachen herausgezogen werden kann.

Achten Sie auch darauf, dass die Gitterstäbe stabil genug sind, so dass Ihre Papageien sie nicht zernagen können. Die Sitzstangen sollten aus Naturästen (zum Beispiel von Obstbäumen und Weiden) gefertigt sein. Ideal sind verschiedene Aststärken, damit die Tiere ihre Füße trainieren und auch ihre Krallen abwetzen können. Von einer der Stangen sollen die Papageien das Wasser und Futter gut erreichen können.

Die Inneneinrichtung ist „Standard“: Trinknäpfe bzw. Trinkflaschen, Futternäpfe oder Futterspender. Manche Papageien lieben es zu schaukeln. Wenn Sie solche Exemplare haben, werden Sie Freude beim Zuschauen empfinden. Wenn Ihre Papageien die Schaukel ignorieren, sollten Sie diese aus dem Käfig entfernen, damit sie nicht unnötig Platz wegnimmt. Der Vogelkäfig muss an einem zugfreien Ort stehen. Es gilt die Devise „Je größer desto besser“, mindestens aber für ein Pärchen ein Maß von 150 x 70 x 100 cm (B x T x H). Für jedes weitere Pärchen rechnen Sie 50% zusätzlichen Lebensraum. Aber bitte denken Sie daran, dass selbst ein größerer Käfig den regelmäßigen Freiflug nicht ersetzen kann. Täglich für mindestens eine Stunde ist angebracht. Der Käfig darf nicht rund sein, die Vögel bekommen sonst Verhaltensstörungen und außerdem sind Papageien keine Hubschrauber, die senkrecht in der Luft stehen können, sondern sie brauchen horizontale Fläche zum Starten und Landen.

Wie sieht denn nun der ideale Standort für den Käfig oder die Voliere aus?

Zunächst einmal sollte der Käfig an einem hellen Ort stehen, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Am besten vor einer Wand, denn die Papageien sind Fluchttiere. Wenn der Käfig mitten im Raum steht, sind sie permanent gestresst; sie glauben, ihre Umgebung zu 360 Grad im Auge behalten zu müssen. Bitte nicht direkt an oder vor einer Heizung den Käfig aufstellen. Die trockene Luft ist Gift für die Schleimhäute und erhöht das Infekt-Risiko.

Ihre Tiere sollten nicht in der Küche gehalten werden. Essensgeruch und Kochdünste sind nicht gut für Ihren Vogel. Teflonpfannen geben bei Erhitzung ein für uns Menschen unproblematisches, für die Vögel aber hochtoxisches Gasgemisch ab! Wichtig ist, dass der Raum eine absolute Nichtraucherzone ist. Sonst besteht Vergiftungsgefahr für die Vögel!

Ganz wichtig ist eine gut zu verschließende Tür am Papageienkäfig. Die Papageien sind sehr clevere Tiere, die schnell lernen mit ihrem krummen Schnabel Türen zu öffnen!

Der Futterbedarf und das entsprechende Angebot müssen sich an folgenden Gegebenheiten orientieren:

Sind die Tiere in der Mauser, Zucht oder in der Ruhephase? Welche Bewegungsmöglichkeit ist gegeben? Wie oft und wie lange können die Tiere frei fliegen? Und wo leben die Tiere – in der Wohnung oder im Freien? Im Innenbereich ist der Energiebedarf geringer. Wichtig ist all dies, da die Papageien keine Kostverächter sind und zur Verfettung neigen. Sie müssen daher genau aufpassen und nicht zu viel des Guten zu verfüttern. Spezielle Futtermischungen und Ergänzungen finden Sie im gut sortierten Fachhandel, etwa in unserem Online-Angebot (Link).

Artgerechte Haltung: Exoten

Welche Vögel zählt man zu den so genannten „Exoten“?

Diese exotischen Vögel findet man in Afrika, Asien, Amerika sowie Australien. Eine kaum zu überblickende Anzahl und Artenvielfalt findet man in heimischen zoologischen Gärten. Auch bei Züchtern und im einschlägigen Fachhandel kann man diese meist sehr farbenprächtigen Gesellen bewundern.

Beachten Sie bitte, dass diese Vögel die Wärme lieben und Sie aus diesem Grund für eine entsprechende Umgebungstemperatur sorgen müssen. Eventuell müssen Sie mit einer Wärmelampe nachhelfen. Eine kleine Auswahl an Vogelarten, die zu den Exoten gezählt werden: Prachtfinken, zum Beispiel Zebrafinken, auch japanische Möwchen, verschiedene Amadine wie Goldamadine, Spitzschwanzamadine, Gürtelgrasamadine, Maskenamadine, Schilfamadine sowie Schmetterlingsfinken.

Anhand des Sonnenvogels beschreiben wir die Voraussetzungen für eine artgerechte Haltung:

Der Sonnenvogel besticht durch seinen leuchtenden Farben. Auffällig sind der kräftige goldfarbene Flügelrand und das grünliche Oberkopfgefieder. Sonnenvögel sind etwa 15 cm klein, wiegen 20g – 30 g und werden im Durchschnitt 15 bis 18 Jahre alt. Ursprünglich findet man die prächtigen Tiere in Südostasien, wo sie in Wäldern und dichtem Unterholz ihre Heimat haben.

Die Sonne wird von den kleinen Piep-Mätzchen begierig und ausgiebig für ein ebensolches Bad genutzt –daher der Name. Die Sonnenvögel haben noch einen zweiten Namen, nämlich: Chinanachtigall. Sie singen sehr gerne und ausgiebig und suchen im Gebüsch nach allerlei Leckereien in Form von Spinnen, Raupen, Insekten aber auch Beeren und zarten Trieben.

Viele Exoten zählen zu den sogenannten Weichfressern, das bedeutet, dass die Vögel keine Körner oder andere harte Nahrungsmittel knacken können und daher mit weichem Futter versorgt werden müssen. Entsprechendes Futter finden Sie auch in unserem Online-Angebot (Link). Die Sonnenvögel leben in Gemeinschaft. Bitte bedenken Sie dies und halten Sie immer mindestens ein Pärchen. Dieses ist sich sehr treu, die Tiere suchen einander, wenn sie sich aus den Augen verlieren und verbringen die meiste Zeit des Tages und auch der Nachtruhe dicht beieinander.

Als Mindestmaß für den Käfig wird bei einem Pärchen folgendes genannt: 100 x 60 x 50 cm. Selbstverständlich gilt auch hier: Es darf gerne größer sein. Zur Inneneinrichtung gehören Äste und Zweige in unterschiedlicher Größe und Dicke. Wenn Sie eine Voliere anbieten, können sie auch lebende Pflanzen dort einsetzen, in deren Deckung sich die Tiere gerne aufhalten. Wenn Sie die Tiere in einer Außenvoliere halten, muss diese vor Wind und Wetter geschützt stehen und darf keine direkte Sonneneinstrahlung bekommen.

Für den unbedingt notwendigen Freiflug sollten Sie idealerweise ein Zimmer zur Verfügung haben, welches vogelsicher ist: Fenster und Türen geschlossen und Vorhänge vor den Fenstern, damit die Tiere nicht dagegen fliegen.