So pflegen Sie Rosen richtig

Bereits seit der Antike wird die Rose als „Königin der Blumen“ bezeichnet und sie wird seit mehr als 2.000 Jahren wegen ihrer Gestalt und ihres Duftes verehrt.

KletterrosenAuch heute empfindet man sie als ein Sinnbild für Schönheit und Romantik. Mit ihren exquisiten Blütenformen und dem betörenden Duft sind sie der Mittelpunkt eines jeden Gartens.

Wie es einer „Königin“ der Blumen geziemt, verlangt die Rose Aufmerksamkeit und Pflege, wenn sie zur vollen Entfaltung ihrer Schönheit kommen soll. Mit der richtigen Sorte am geeigneten Standort ist die Rosenhaltung jedoch kein Problem.

Entscheidend ist zuallererst der Standort:

Dort sollten zuvor keine Rosengewächse, Mandelbäumchen oder Zierkirschen gestanden haben. In diesem Fall empfehlen wir einen Bodenaushub von 40 cm. RosenpflegeRosen lieben Wärme und einen kalkhaltigen Boden. Zudem brauchen sie einen luftigen Standort. Dies ist wichtig, damit sich keine hohe Luftfeuchtigkeit im Bestand halten kann. Eine zu große Luftfeuchte fördert den Befall mit Pilzkrankheiten, da die Pilzsporen Feuchtigkeit zur Keimung und Infektion brauchen. Ein luftiger Standort verhindert außerdem das Auftreten eines Hitzestaus.

Kontrollieren Sie den ph-Wert des Bodens und korrigieren Sie ihn eventuell mit einen Rosendünger. Sollten die Blätter ungewöhnlich hell werden, können Sie mit Eisendünger gezielt entgegenwirken. Es ist wichtig, dass Staunässe vermieden wird, dabei hilft eine Drainageschicht. Trotzdem brauchen die Rosen einen steten Wassernachschub. Achten Sie auf lockeren Boden – Verdichtungen können das Wachstum einschränken.

Der optimale Standort:

In sonnigen Lagen, an denen ein leichter Wind geht, gedeihen sie prächtig. Rosen sind Tiefwurzler, deshalb sollte der Boden bis in ca. 60 cm Tiefe locker und gut wasserdurchlässig sein.

Die richtige „Ernährung“

Damit Rosen üppig blühen, brauchen sie die richtige Nährstoff-Kombination. Rosen richtig düngenOptimal ist ein organischer Dünger mit Langzeitwirkung, durch den die Pflanzen kontinuierlich die nötigen Nährstoffe erhalten.

Durch eine Düngung mit Kali können sie direkt helfen, das Blatt widerstandsfähiger zu machen. Kali fördert die Blattgesundheit und macht die Pflanze außerdem weniger anfällig für Trockenheit.

Wichtig: Eine ausgewogene Düngung ist zur Gesunderhaltung der Rosen sehr wichtig. Sowohl durch zu viel als auch durch zu wenig Nährstoffe werden die Pflanzen anfällig.

Ihren Rosen sollten Sie die Möglichkeit geben sich zu entfalten. Schneiden Sie dafür alle verblühten oder vom Regen beschädigte Blüten zurück.

Schutz vor Schädlingen

Pilzige Krankheiten und Blattläuse bevorzugen weiches und junges Pflanzengewebe, da die Infektion hier besonders einfach ist und in jungen Blattzellen auch reichlich Nährstoffe enthalten sind.

Rosen vor Schädlingen schützenDaher ist es wichtig, die Pflanzen nicht mit Stickstoff zu überdüngen. Das Wachstum der Pflanzen wird zwar stark gefördert, gleichzeitig würde man aber auch Pilzkrankheiten und Blattläuse begünstigen, da das Blattgewebe durch zu viel Stickstoff sehr weich und nahrhaft für Schädlinge wird.

Rosen können von Pilzkrankheiten wie dem Sternrußtau, dem Echten Mehltau und dem Rosenrost befallen werden. Auch tierische Schädlinge wie Blattläuse, Blatt- und Blattrollwespen, Spinnmilben und der Rosenwickler können große Schäden verursachen. Regelmäßige und vorbeugende Behandlung mit geeigneten Pflanzenschutzmitteln hilft, die Rosenstöcke gesund zu halten. Tierische Schädlinge können auch mit entsprechenden Nützlingen gezielt bekämpft werden.

Abgefallenes Laub und Schnittgut sorgfältig entfernen und nicht kompostieren. Da insbesondere der Sternfußtau in diesen Abfällen gerne überwintert, sind sie eine mögliche Infektionsquelle.

Pflanzzeit:

Am besten pflanzt man Rosen im Herbst neu ein.

rose pflanzenIm Container gekaufte Rosen sollten vor dem Einpflanzen gründlich gewässert werden, Rosen mit nackten Wurzeln werden vor dem Verpflanzen ebenfalls gut gewässert. Die Wurzeln sollten etwas eingekürzt werden, damit die Faserwurzelbildung angeregt wird. Beim Einsetzen muss darauf geachtet werden, dass die Veredlungsstelle (die Verdickung am Wurzelhals) frei bleibt. Für die Überwinterung sollte die Veredelungsstelle durch Anhäufeln von Erde vor Kälte geschützt werden.

Pflanzenschnitt:

Währen der Blühzeit sollte Verblühtes regelmäßig entfernt werden. Dabei immer zwei Paar darunter liegende Laubblätter mit entfernen, sonst schießt der neue Trieb zu weit nach oben. Die Schnittfläche sollte schräg nach unten von der Knospe weg führen, damit das Regenwasser schneller ablaufen kann.

Pflanzenschnitt bei RosenUm Rosen „in Form“ zu bringen und sie gezielt zum Wachsen und Blühen anzuregen, müssen sie bis auf vier Augen zurückgeschnitten werden.

Ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr nach dem letzten Frost sorgt für starke und blütenreiche Triebe. Es ist wichtig, dass beim Rückschnitt die Schnittwerkzeuge desinfiziert werden. Bei den unterschiedlichen Wuchsformen und den verschiedenen Sorten sind jedoch jeweils andere Kriterien beim Schnitt zu beachten. Die Fachberater in unseren Freizeitmärkten beraten Sie gerne, wie Sie mit dem richtigen Schnitt optimale Ergebnisse erzielen.

ADR-Rosen:

Die Auszeichnung „Anerkannte Deutsche Rose“ erhalten Rosenzüchtungen, die in speziellen Prüfungsgärten 3-4 Jahre ohne Pflanzenschutzmittel gesund bleiben und einen hohen Zierwert aufweisen. So stehen Gesundheit, Blühverhalten, Duft und Frosthärte im Vordergrund. Achten Sie auf das ADR-Siegel oder fragen Sie unsere Fachberater.

 

 


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