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Service-Tipp: Pflanzenstandort / Standortbedingungen

Wenn Pflanzen nicht so wollen, wie man selber will, dann sind in den meisten Fällen nicht immer Krankheitserreger oder Schädlinge dafür verantwortlich. Die Natur zeigt dem Menschen oft für Irrtum die „Gelbe Karte“. Allzu häufig ist der Standort grundverkehrt gewählt – die verpflanzte Natur erhält zu viel oder zu wenig Sonne. So gehört erfahrungsgemäß ein Gemüse- oder Kräuterbeet an einen offenen, sonnigen Platz im Garten, während viele Farne oder Funkien sich auf schattigen Plätzchen unter Bäumen wohler fühlen. Leider sind die wenigsten Pflanzen richtig Schatten liebend und lassen sich daher nur kurzfristig an ein schattiges Plätzchen verpflanzen. Die meisten Arten ertragen zwar im Jugendzustand Halbschatten oder gar Vollschatten, aber je älter sie werden, desto mehr streben sie dem (Sonnen) Licht zu. Selbst Gehölze können sich im Schattendruck nur unzureichend regenerieren. Da hilft auch kein kräftiger Rückschnitt mehr, um sie zum Durchtreiben zu ermuntern. Dauerhafte Schattenbedingungen führen zum unvermeidlichen Ausfall.

Grundverkehrt ist oft der Boden

Fast alle Rhododendron- und Azaleenarten, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, fühlen sich als Heidekrautgewächse nur in sauren, gesunden und kalkfreien Böden wohl. Kalk macht diese Pflanzen krank, lässt sie ihre Blätter verlieren und vergilben. Wer ganz sicher gehen will, der sollte ton- oder sandhaltiges Substrat, das mit Laub oder Rhododendronerde angereichert worden ist, verwenden.

Grünes reagiert auch mimosenhaft auf verdichteten Boden, der meist durch Staunässe noch verschlechtert wird. So ist das „verfluchte“ Moos im Rasen fast immer ein untrügliches Zeichen für Schatten und permanente Nässe. Wer von vornherein überlegt plant und bei der Pflanzenauswahl deren Bedürfnisse berücksichtigt, erspart sich und seinem Stück Natur viele Probleme. Üppig, füllig, außergewöhnlich und auffallend – so soll der Garten im Regelfall aussehen. Allzu oft werden die Pflanzen zu eng gesetzt, um von Anfang an einen Eindruck von Üppigkeit zu erzielen. Mit der Zeit wird’s eng, Oberflächenwasser (Regen) kann nicht mehr schnell genug abtrocknen. Was passiert? Pilzkrankheiten breiten sich aus. Vorbei ist es mit der blühenden Pracht.

Um Pflegefehler so gering wie möglich zu halten, sollten auch das Gieß- und Düngeverhalten am Bedarf der Pflanzen orientiert sein. Übertreibungen können zu Schäden, Minderwuchs und Blühunwilligkeit führen. Wer auf Pflanzenschutzmittel im Hausgarten nicht verzichten kann, sollte unbedingt die gültige Bienenschutzverordnung beachten. Selbst wenn die zu behandelnden Pflanzen schon verblüht sind, muss noch auf blühende Unterkulturen und auch auf blühende Unkräuter geachtet werden, damit uns die Natur eben nicht die „gelbe“ Karte zeigt.