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Service-Tipp: Schnecken im Garten – Was tun?

Schnecken sind vermutlich die aktivsten Quälgeister im Garten. Und es scheint, als würden es von Jahr zu Jahr immer mehr werden. Was tun, wenn man nicht zum Schneckenkorn greifen will?

Egal, ob Nackt- oder Gehäuseschnecken – Wasserverlust und Hitze sind die natürlichen „Feinde“ der aktiven Schleimer. Trocknen und saugfähigen Untergrund mögen sie überhaupt nicht. Hier müsste beim Kriechen dann sehr viel Schleim produzieren werden, und die Gefahr der schnelleren Austrocknung ist groß. Kaum zu glauben, aber wahr – nicht alle Schnecken sind nur hungrig auf Gemüse- und Gartengrün.

Die einheimische, etwa bis zu 15 cm lange Rote Wegschnecke ernährt sich zu nicht einmal fünf Prozent von frischen Pflanzen. Sie bevorzugt welkende Kräuter, Laub und Pilze. Frisches Grün liebt die Spanische- und Große Wegschnecke. Besonders die nackten Exemplare sind nachtaktiv: Ihre empfindliche Haut ist auf Feuchtigkeit angewiesen. Trockene Luft oder sonnige Wärme verursachen ihnen Stress. Es sind deshalb die vielen Regentage, die dafür sorgen, dass sich der Garten im „Schneckentempo“ mit Schnecken aller Art füllt.

Was tun? Chemie einsetzen oder Natur?

Mittel mit „Eisenphosphat“ sorgen dafür, dass sich Schnecken vor ihrem Lebensende noch rechtzeitig vergraben. Für ein dauerhaftes Wegbleiben sorgen Mittel mit „Methiocarb“ und „Methaldehyd“ als verlässliche Wirkstoffe. Wobei der biologisch arbeitende und denkende Mensch auf Methaldehyd verzichtet. Biologischer sind Fadenwürmer (Nematoden der Art Phasmarhabditis hermaphrodita). Diese dringen in die Schnecken ein, geben dort ein Bakterium ab, das nach drei Tagen einen Fraßstopp verursacht. Dieses Mittel hat (von den Schnecken einmal abgesehen) keinerlei Nebenwirkungen. Der Nachteil ist, dass es ganz spezifisch nur gegen die genetzte Ackerschnecke wirkt.

Wer Schnecken mit Bierfallen in den Garten lockt, hat selber schuld, wenn diese zuvor erst einmal einen Salat „verspeisen“. Wesentlich erfolgreicher sind künstliche Unterschlupfmöglichkeiten in Form flacher Steine, Brettchen oder nasser Tücher. Mit Salatblättern oder Melonenstücken werden die „Hungrigen“ gelockt. Dann früh morgens aufsammeln und sich für einen anderen Aufenthaltsort auf der Erde oder im Schneckenhimmel entscheiden.

Wer (fraß)gefährdete Pflanzen frühmorgens mit Gesteinsmehl bestäubt, verärgert die Kriecher nachhaltig. Frisches Stroh um die Pflanzen oder feiner Häcksel sind auch gern verwendete Schneckenbarrieren. Wer möglichst Eberraute, Duftsteinrich, Eisenkraut, Nelken, Kreuzkraut, Kapuzinerkresse, Kräuter, Akelei, Schleierkraut, Ehrenpreis, Schwertlilien, Farne, Phlox, Staudenwicken, Frauenmantel, Flockenblume, Goldrute, Storchschnabel, Heiligenkraut, Schafgarbe oder Pfingstrosen pflanzt, soll weniger Sorgen mit dem Schneckenfraß haben.