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Service-Tipp: Schnecken

Das Schneckenthema ist zur Zeit in aller Munde. Wer hätte vermutet, dass wir (oder zumindest diejenigen, die Schneckenkorn verteilen) für das gewaltige Schneckenaufkommen mitverantwortlich sind? Die Ursache liegt in der Natur der Sache.

Düfte spielen im Schneckenleben eine große Rolle

Daher wird auch mit „giftigen“ Lockreizen und Wirkstoffen wie Methaldehyd, die Schleim zerstörend wirken, „gelockt“. Wer sich bei der „Schneckenjagd“ für das Nervengift Methiocarb entscheidet oder es auf die Zerstörung der Darmdrüse der Schnecke mit Eisenphosphat abgesehen hat, will eines erreicht: Schluss mit Fraß im Garten.

Wer kennt sie nicht, die länglichen gepressten blauen Pellets, die bei Befallsbeginn (fünf Gramm pro Quadratmeter) zwischen die Pflanzen gestreut werden sollten. Vermutlich liegen inzwischen Tonnen davon in bundesdeutschen Gärten. Der viel gepriesene natürliche Wirkstoff Eisenphosphat hinterlässt jetzt auch bei uns Menschen einen bitteren Nachgeschmack. Fakt ist: Wer sich schneckenfreie Zonen wünscht, wird letztendlich feststellen, dass immer mehr Schleimer aktiv werden.

Was passiert da in der Natur?

Natürlich lockt das blaue Schneckenkorn die Zielgruppe aus ihren Verstecken. Schon kurz nach der Köderaufnahme bewirkt so manches Korn einen Fraßstop. In dieser Phase bleibt das Grün von dieser Schnecke unberührt. Aber die Schnecke stirbt nicht, wie vom Anwender erhofft, sofort. Nein, der Verendungsprozess dauert einige Tage. Jetzt tritt etwas ein, womit keiner bisher gerechnet hat. Der genetische Drang der Arterhaltung wird umgehend mobilisiert. Die schwindenden Kräfte reichen noch aus, um Leben zu retten – wenn auch nicht das eigene. Da Schnecken bekanntlich Zwitter sind, wird in einem Rutsch zu guter Letzt noch mit Hunderten von Eiern für Nachkommen gesorgt. Erst danach führt die Schleimspur in den Schneckenhimmel.

Das „moderne“ Schneckenkorn bewirkt, dass sich die Tierchen zum Sterben und – nach neuem Kenntnisstand – zum Vermehren in ihre Refugien im Erdboden zurückziehen. In aller Ruhe schlüpfen dann viele Jungtiere im Herbst und verkriechen sich zum Überwintern bevorzugt in aufgetragenen Mulchschichten. Nur ein „kräftiger“ Kälteeinbruch kann sie für immer dezimieren.