Wie Ihre Blumen auch ohne Pflanzensitter den Sommer überleben

_JRF0158-kleinKnauber Gartenexperte Alfred Enns gibt Tipps, wie Ihre Pflanzen den Sommer überleben.

Der Urlaub steht vor der Tür und Sie haben noch keinen Nachbarn gefunden, der in der Zwischenzeit auf Ihre Blumen und den Rasen achtgibt? Kein Problem – denn mittlerweile bietet der Gartenfachhandel genug Innovationen, mit denen Ihre Pflanzen den Sommer überstehen, auch wenn Sie mal ein paar Tage länger verreist sind. Knauber Gartenexperte Alfred Enns zeigt Ihnen ein paar Tipps und Kniffe, damit Sie auch nach dem Spanien-Urlaub noch Ihr heimisches Paradies vorfinden.

Die optimale Bewässerung: weniger ist mehr
Egal, ob freistehende Pflanze, Balkonblümchen oder Kübelpflanze – reduzieren Sie vor Ihrer Reise die Wassermenge, mit der Sie bewässern. Die Pflanzen stellen sich darauf ein und bilden weitere Wurzeln, mit denen sie aus tieferen Bodenschichten Wasser aufnehmen können. Erst kurz vor Ihrer Abfahrt sollten Sie dann nochmal großzügiger bewässern, damit Ihre Pflanzen und Ihr Rasen einen kleinen Wasservorrat für die kommende Zeit haben.

Bei längeren Reisen: automatische Bewässerungssysteme nutzen
Wer länger als eine Woche wegbleibt, sollte sich unbedingt ein automatisches Bewässerungssystem mit einem Bewässerungscomputer zulegen. Diese gibt es von diversen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungs- und Komfortklassen. Die Firma Gardena bietet beispielsweise Produkte, bei denen sich über Wochen die Wassermenge, das Druckverhältnis und die zu bewässernde Fläche einprogrammieren lässt. Über ein Schlauchsystem werden die einzelnen Pflanzen mit der Wasserzufuhr verbunden, verschiedene Druckreduzierer sorgen dafür, dass die richtige Wassermenge an der Pflanze ankommt.

Kleine Tropfsysteme: Günstige und praktische Helfer

Für Kübel- und Balkonpflanzen gibt es auch kleinere und kompaktere Lösungen für wenig Geld. Beispielsweise sind kleine Tropfsysteme eine gute Alternative für Kübelpflanzen. Von der Firma iriso gibt es etwa ein Tropfsystem, bei dem eine volle Wasserflasche kopfüber auf einen Stopfen in den Kübel gestellt wird. Ein kleiner Druckminderer sorgt dafür, dass die Pflanze nur so viel Wasser bekommt, wie man vorher eingestellt hat. Für Balkonpflanzen bieten indes Wasserspeicherkästen eine gute Möglichkeit der automatisierten Bewässerung: Diese bestehen aus inneren, bepflanzten Kästen und äußeren Kästen, die mit Wasser befüllt sind. Die Pflanzen ziehen sich das Wasser über einen Ansaugkegel aus den äußeren Kästen – auf diese Weise wird die Menge reguliert. Ein Wasserstandsmesser informiert indes über den aktuellen Pegelstand.

Pflanzen aus der Sonne holen
Stellen Sie Topfpflanzen während Ihrer Abwesenheit an einen schattigen Ort. Hier verdunstet die Feuchtigkeit nicht ganz so schnell und die Pflanzen trocknen nicht aus. Die Erde rund um Sträucher lässt sich gut mit Mulch abdecken – das verhindert auch hier ein schnelles Austrocknen.

Rasen länger stehen lassen
Auch wenn es dem Perfektionsdrang von manchen Hobbygärtnern widerspricht: Lassen Sie den Rasen vor Ihrer Abreise lang stehen. Die Grashalme spenden sich selbst Schatten und sorgen dafür, dass es am Boden längere Zeit feucht bleibt und das Wasser in der Tageshitze nicht allzu schnell verdampft.

Gesundheitsprävention
Entfernen Sie verdorrte Blätter und Blüten, denn sie können eine Basis für Keimherde bilden. Auch sollte man die Pflanzen auf Krankheiten und Ungeziefer untersuchen. Rechtzeitig erkannt, können Pflanzenliebhaber auf diese Weise eine Übertragung auf andere Pflanzen verhindern und gegebenenfalls die befallene Lieblingspflanze noch retten.

Unser Tipp: Bewässerungssysteme für jeden Bedarf von Gardena Sie in den Freizeitmärkten und online im Knauber-Shop.

 

 


Angebote aus dem Online-Shop: