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Spiel mit dem Wind

Wenn im Herbst der Wind wieder so richtig weht, ist die Zeit der Drachen da. Die luftigen Gebilde ihre Kreise ziehen zu sehen, ist ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene.

Man braucht kein Experte zu sein, um einen flugtüchtigen Drachen zu basteln. Die Materialien sind schnell beschafft und das nötige Werkzeug ist zumeist bei Ihnen zu Hause bereits vorhanden. Die vier Drachen-Grundformen, die wir hier vorstellen, sind so einfach konstruiert. dass auch Kinder mit etwas Unterstützung sich ihren Drachen selbst bauen können.

Drachen- oder Transparentpapier, Plastikfolie, Buchenholz-Rundstäbe und Drachenschnur – das sind schon die wichtigsten Utensilien, die Sie für den Drachenbau benötigen. Wenn Sie Plastikfolie für das Drachensegel verwenden, sind Müllsäcke oder Einkaufstüten als Materialien sehr gut geeignet.

Der Spitzdrachen

Er ist der klassische, nach unten spitz zulaufende Drachen: Längs- und Querstreben des Drachengerüstes werden durch kreuzweises Umwickeln und Verknoten mit einer Schnur verbunden. Über die eingekerbten Enden wird eine Drachenschnur gezogen und schon ist der Rahmen fertig. Dieser wird jetzt auf das zugeschnittene Drachensegel aus Papier oder Plastikfolie gelegt, die Ränder des Drachensegels werden über die Rahmenschnur geknickt und verklebt.

Jetzt wird die sogenannte Waageschnur angebracht, die den Drachen ins Gleichgewicht bringt; an ihr wird die Drachenschnur zum Steigenlassen des Drachens befestigt. Jetzt noch den Drachenschwanz anbringen – und ab in den Himmel!

Der Schlittendrachen

Der Sled- oder Schlittendrachen ist noch einfacher zu bauen. Er hat kein festes Drachengerüst, sondern lediglich zwei Stäbe in Längsrichtung. Erst durch den Winddruck wird dieser Drachen aufgewölbt und geformt.

Der Schlangendrachen

Diese Drachenform ist Ihnen sicherlich als chinesischer Drachen bekannt. Der „Kopf“ des Drachens hat ein Gerüst aus Holz- oder Bambusleisten, daran ist ein langer Körper angesetzt.

Quadratdrachen

Hier ist die Konstruktion wieder ganz einfach: Es handelt sich im Prinzip um einen Spitzdrachen, bei dem die beiden Rahmenhölzer gleicht lang und nicht mit einer Rahmenschnur verspannt sind. Das Drachensegel wird nur an den Enden der Stäbe mit Laschen befestigt.

Tipp:

Drachenschwänze sind mehr als eine Verzierung. Sie sind als Stabilisatoren für die Balance wichtig und verbessern das Flugverhalten. Der Drachenschwanz sollte die vier- bis siebenfache Länge der Drachenhöhe haben.

Das Basteln eines Drachens ist also nicht sehr schwer und macht außerdem viel Spaß. In unseren Filialen finden Sie viele Bücher mit genauen Anleitungen.