Unser Service: Teichwasser-Test

Es gibt viele Ursachen für stark getrübtes Gewässer im Frühjahr. Nicht selten ist ein gestörter Nährstoffkreislauf der Grund dafür. Was passiert im Teich? Das wärmer werdende Wasser sorgt naturgemäß auch für die Zunahme pflanzenfressender Kleinstlebewesen. Da aber im künstlichen Umfeld noch nicht genügend Blattmasse durch Teichpflanzen vorhanden ist, sterben die meisten Wasserflöhe schlichtweg an Nahrungsverknappung. Was nun? Der ökologische Kreislauf dreht sich. Bakterien und Pilze zersetzen diese toten Wasserflöhe, dadurch werden Nährstoffe frei.

Da vermutlich immer noch nicht genügend grüne Pflanzenmasse vorhanden ist, um diese „natürlichen“ Dünger-Nährstoffe zu verwerten, ist die Folge eine sichtbare Eintrübung des Teichwassers. Und nun? Entweder noch mehr Teichpflanzen pflanzen oder warten. Dann wird sich das Teichwasser von selbst wieder regulieren. Warum? In der Natur gibt es eigentlich keine „Abfallprobleme“, weil alle von Organismen aufgebauten Verbindungen durch biologische Abbauprozesse wieder zerlegt werden. Dieser natürliche Vorgang gilt auch für Millionen von Gartenteichen. Dass es trotzdem manchmal nötig ist, regulierend einzugreifen, wird oft durch fremde Umwelteinflüsse bestimmt. Entscheidend bei der anstehenden Teichpflege ist also nicht die Frage, ob man pflegt, sondern wie gepflegt wird. Grundsätzlich gilt: Alle Maßnahmen auf das wesentliche beschränken. Nur wer das akzeptiert, darf gezielt in den ökologischen Prozess eingreifen.

Hinzu kommt noch, dass starke Regenfälle oft auch Rasendünger durch Oberflächenwasser und Bodenteilchen ins Teichwasser schwemmen. Das belastet das kleine Ökosystem Gartenteich. Der Bodengrund enthält zu viele oder zu wenige Nährstoffe und der oft vorhandene Fischbesatz ist meist dichter als in der freien Natur. Da freut sich dann nur der Fischreiher oder Nachbars Katze. Wo Teichpflanzen wachsen und sterben, siedeln sich verständlicherweise auch – wie bereits erwähnt – Kleinstlebewesen an. Diesen biologischen Vorgang nennen Gärtner mineralisieren. Von diesen Mineralien ernähren sich die Pflanzen, so wird ein biologischer Kreislauf hergestellt. Wie pflegen? Bei starkem Laubbefall mit dem Käscher Schwimmendes absammeln. Ab dem dritten Jahr – bitte vorsichtig – den auf dem Teichboden gesammelten Faulschlamm zum Teil (1/3) entfernen. Geduld zahlt sich aus, denn der beste Gartenteich-Regulator ist die Natur selbst.

Teichwasser Test in den Freizeitmärkten:

Ihr Teich entwickelt sich nicht so, wie Sie es erwartet haben? Das kann also viele Gründe haben! Um dem Problem nachzugehen, nehmen Sie am besten zunächst unseren Teichwasser-Test in Anspruch. Bringen Sie dafür eine kleine Menge des Teichwassers in einem geschlossenen Behälter mit. Gurkengläser oder Mineralwasserflaschen eignen sich hierfür nicht, da auch nach einem Spülmaschinengang der PH Wert dieser Gefäße das Testergebnis verfälschen kann. Ein Marmeladenglas ab 350ml ist hierfür ideal. Das Marmeladenglas unbedingt komplett unter Wasser befüllen und dort auch verschließen! Wichtig ist auch, dass Sie das Wasser direkt vor Ihrem Besuch in der Filiale aus dem Teich entnehmen, da sich durch eine längere Standzeit die Testergebnisse verfälschen können. Danach überlegen wir zusammen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

Fragen Sie uns – wir beraten Sie gerne.

 

 


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