Ein Gebäude am Puls der Zeit

neubau_350Letztlich waren es die dynamische Linienführung, die Helligkeit und vor allem die Transparenz des Entwurfs, die die Geschäftsführung von dem Modell des Kölner Architekturbüros Prof. Schmitz Architekten überzeugten. „Structural Glazing“ nennt sich die Fassadenarchitektur, die sich unter anderem dadurch auszeichnet, dass es innerhalb der großzügigen Glasflächen keine sichtbaren Leisten mehr gibt.

neubau-sep1-600x377„Jede Etage ist durch eine individuelle Raumkonfiguration gekennzeichnet. Die Außenfassaden der einzelnen Geschosse weisen unterschiedlich aufeinanderliegende Raumkanten auf. Somit wirkt das Gebäude insgesamt dynamisch und unverwechselbar“, erklärt Friedhelm Hommes, Leiter des Neubauprojektes, sichtbar stolz.

Seit rund 20 Jahren ist er für die Unternehmensgruppe Knauber tätig und hat im Grunde an allen Bauprojekten der Firma mitgearbeitet. Dennoch ist die Erweiterung der Unternehmenszentrale sein bislang größtes und aufwendigstes Werk. „Der Neubau wird nach den aktuellsten Gebäudestandards errichtet“, sagt er. neubau_beitragsbild_600Bei dem Gebäude ist nicht nur das Design modern, es werden auch zeitgemäße und zukunftsweisende Energie- und Effizienzvorgaben berücksichtigt. Dreifachverglasung, behagliche Kühlung und Beheizung, Belüftung und Gebäudeautomation – bei dem Neubau ist alles auf dem aktuellen Stand der Technik. Auch bei dem zentralen Heizungssystem, das bisher den Bonner Freizeitmarkt und den Bestandsbau der Firmenzentrale mit Wärme versorgte, wurde umgedacht. „Künftig werden alle Gebäude – inklusive der Erweiterung – mit Erdgas statt mit Heizöl versorgt. Das spart Energie und ist umweltfreundlicher“, erklärt Hommes. Die Planung der neuen Heizungszentrale übernahm die firmeneigene Contracting-Gesellschaft federführend.

img_1Mit der Erweiterung soll einerseits mehr Platz für alle Mitarbeiter und andererseits für den Kunden ein Mehrwert geschaffen werden. Denn durch die Baumaßnahme gewinnt der Freizeitmarkt etwa 150 Quadratmeter an Fläche hinzu. Zudem rückt der Freizeitmarkt näher an die Endenicher Straße heran. „Künftig können die Kunden den Markt schon von der Straße aus sehen“, erklärt Hommes. Darüber hinaus wird ein vergrößertes Bistro Kunden und Mitarbeiter zum Verweilen einladen.“

Noch sind die Bauarbeiten in vollem Gang, doch die Besonderheiten des Baus sind nach Außen immer besser sichtbar. „Die Mitarbeiter können sich auf jeden Fall auf das Gebäude freuen“, versichert Hommes augenzwinkernd.



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