„Viele wollen ein Grab, das leichter in der Pflege ist“

frau-michelsKnauber-Pflanzenexpertin Gisela Michels aus dem Knauber Freizeitmarkt in Bonn informiert über schöne Trends und Produktalternativen bei der Gestaltung von Gedenkstätten und Gräbern.

November ist traditionell der Monat der Gedenktage. Je nach Bundesland und Konfession werden Allerheiligen, Allerseelen, Buß- und Bettag sowie Totensonntag begangen. Ein guter Anlass, um die Gräber der Verstorbenen zu schmücken und den Ort ihres Angedenkens zu verschönern. Wurde früher das Grab in Ordnung gebracht, eine Kerze aufgestellt und ein paar frische Blumen in eine Vase gestellt, sind heute die Möglichkeiten weitaus vielfältiger.

Wer zuletzt einen Spaziergang über einen Friedhof gemacht hat, wird festgestellt haben, dass sich Grabstätten im Laufe der Zeit sehr verändert haben. „Viele wollen ein Grab, das leichter in der Pflege ist, beispielsweise ein Urnengrab“, erklärt Knauber-Pflanzenexpertin Gisela Michels. Darüber hinaus sind natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, wie beispielsweise Friedwälder oder Seebestattungen hinzugekommen, die vorher nicht in Betracht gezogen wurden.“

gedenktag-600x377Mit sinkender Größe der Gräber wurden auch die Gestaltungselemente zu den Gedenktagen kleiner. Mittlerweile werden eher kleinere Gestecke und Deko-Elemente, wie Steine in Herzform oder mit Beschriftung zu Ehren des Verstorbenen sowie kleinere Engelsfiguren, gekauft.

In Fragen der Beleuchtung nähern sich klassische Gräber und Urnengräber hingegen an. „Bei den Grablichtern wird gerne auf Langlebigkeit gesetzt. Kunden fragen gezielt nach 48-Stunden-Brennern oder LED-Lichtern, weil diese eine sehr lange Brenndauer haben“, sagt Michels. Die langen Zeiträume, die zwischen den verschiedenen Gedenktagen im November liegen, lassen sich auf diese Weise viel besser überbrücken. An den Gedenktagen selbst sind zudem Flammschalen sehr gefragte Accessoires.

Bei der Bepflanzung stehen viele vor dem Problem, dass frische Gestecke und viele Schnittblumen schon nach ein paar Tagen nicht mehr frisch aussehen. Eine gute Alternative bieten Bodendecker, insbesondere, um Steinplatten auf dekorative Weise zu umrahmen. Auch gibt es inzwischen den Trend zu bepflanzten Gefäßen aus unterschiedlichen Materialien. So bleiben die Pflanzen länger frisch.

„Wer sein Grab mit verschiedenen Pflanzen bestücken will, sollte unbedingt darauf achten, dass die Pflanzen robust und winterhart sind“, rät Michels. Neben Heide-Sorten eignen sich zum Beispiel Stiefmütterchen und Hornveilchen besonders gut. Diese blühen selbst bei frostigen Temperaturen oder unterhalb einer Schneedecke noch. „Erst bei Temperaturen über 20 Grad Celsius wird es für diese Pflanzen kritisch“, schmunzelt Michels. Somit bleibt aber genug Zeit, um über die kalten Wintertage zu kommen. Darüber hinaus eignen sich auch kleine „Zwerggehölze“, also langsam wachsende immergrüne Gehölze, gut für die Bepflanzung von Gräbern, da sie besonders pflegeleicht sind.

Wer sich Tipps oder Anregungen holen möchte, auf der Suche nach ein paar Pflanzen oder Dekoartikeln für die Grabgestaltung ist, sollte den Knauber-Freizeitmärkten einen Besuch abstatten. Die Berater aus der Pflanzenabteilung helfen Ihnen gerne weiter.