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Vier Kerzen zum Advent – Adventskranz selbst gestalten

Wenn die ersten Kerzen am Adventskranz angezündet wird, wird es langsam weihnachtlich. Die Vorfreude auf die Feiertage wird noch größer, wenn Sie den Lichterkranz selbst gestalten. Wie Sie dabei vorgehen und welches Material Sie benötigen, möchten wir Ihnen hier vorstellen. Außerdem finden Sie einige Ideen für Kränze, wie man sie nicht überall sieht.

Sicher kennen Sie den „klassischen“ Adventskranz aus grünen Nadeln und mit vier roten Kerzen. Aber haben Sie schon einmal einen Kranz mit 24 Kerzen gesehen? Oder einen mit vielen duftenden Windlichtern in Tontöpfchen? Auch Gestecke mit einer oder mehreren Kerzen verbreitet eine sehr festliche Stimmung und schon allein der Duft von frischen Tannenzweigen und heißem Wachs stimmt auf die Weihnachtszeit ein.

Für welchen Kranz Sie sich auch entscheiden, die Grundform ist bei allen gleich. Als Material benötigen Sie erst einmal einen „Rohling“ aus Stroh, auf dem die Tannenzweige und die weiteren Elemente drapiert werden. Sie erhalten ihn, wie alle anderen Materialien und das nötige Werkzeug, in Ihrem Knauber-Markt.

Das richtige Grün

Ganz wichtig ist natürlich das richtige Grün. Damit der Kranz nicht zu schnell rieselt, sollten Sie haltbaren Zweigen den Vorzug geben : Lebensbaum, Wachholder, Zypresse, Nobilistanne und Kiefer. Zur Ausschmückung eignen sich neben Buchsbaum auch verschiedene Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Salbei oder Lavendel. Sie bringen Abwechslung – auch durch den Duft. Zum Dekorieren eignen sich auch Silberblatt und Callocephalus sehr gut.

So binden Sie ihren Kranz

Zuerst schneiden Sie die Koniferenzweigein ca. zehn Zentimeter lange Stücke. Diese werden mit Bindedraht auf der Kranzunterlage befestigt und zwar nach und nach von außen nach innen. Achten Sie darauf, dass die längeren Zweige innen liegen.

Die Kerzen werden auf dem Kranz mit Draht befestigt. Je nach Dicke der Kerze werden drei bis vier Drahtstifte in die Kerzenunterseite geschoben.

Diese Werkzeuge brauchen Sie:

  • Kranzunterlagen
  • Heißklebepistole
  • Steckschaum
  • Bindedraht
  • Gold- und Silberwickeldraht
  • Draht in verschiedenen Stärken zum Befestigen der Kerzen
  • Drahtschere
  • Rebschere
  • Messer

Ein Tipp:

Wenn Sie den Draht mit einem Feuerzeug erhitzen, lässt er sich leichter in das Wachs schieben. Die hervorstehenden Drahtenden werden nun in den Kranz gesteckt. Zusätzlich können die Kerzen auch noch mit Heißkleber befestigt werden.

Die Dekorationen auf dem Kranz kann ebenfalls mit Draht befestigt werden. Meist rieicht es aus, sie mit Heißkleber aufzukleben. Insbesondere bei kleinen oder harten Gegenständen ist dies einfacher. Achten Sie darauf, dass Brennbares, z.B. Bänder, weit genug von den Kerzen entfernt angebracht wird.

Hilfe gibt´s bei Knauber

Das war es schon. Das Grundmodell Ihres Kranzes ist nun fertig. Bei der weiteren Ausschmückung sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Unsere Floristik-Experten geben Ihnen gerne viele weitere Anregungen.

Es begann mit 23 Kerzen

So, wie der Weihnachtsbaum zum Weihnachtsfest gehört, kündigt der Adventskranz die Vorweihnachtszeit an. Der Lichterkranz ist nicht – wie viele glauben – der Vorläufer des Christbaums. Er wurde erst im Jahr 1839 in Hamburg von dem Begründer der neuzeitlichen Diakonie, Johann Hinrich Wichern, sozusagen erfunden. Der evangelische Theologe hatte im von ihm gegründeten „Rauhen Haus“, einer Anstalt zur Betreuung gefährdeter Jugendlicher, im Betsaal einen wagenradgroßen Holzkranz mit 23 Kerzen – vier großen weißen für die Sonntage und 19 kleinen roten für die Werktage bis Heiligabend – aufhängen lassen. Die brennenden Kerzen sollten den Sinn der Adventszeit symbolisieren: die Ankunft des „Lichtes der Welt“, die Geburt Jesu Christi.

1860 wurde der Kranz zum ersten Mal mit Tannenzweigen geschmückt. Doch erst in den 20er Jahren wurde er auch in den Wohnzimmern heimisch; inzwischen nur noch mit den vier „Sonntagskerzen“. Unser Vorschlag für einen Kranz mit 24 Kerzen ist also eigentlich gar nicht neu, sondern ganz nah am eigentlichen Original.