Ganzjährige Wildvögel Zufütterung

Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse belegen, dass die richtige Zufütterung einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leistet. Viele unserer heimischen Wildvögel stehen heute auf der roten Liste der bedrohten Tierarten oder sind sogar vom Aussterben bedroht. Mit einem Vogelfutterhaus können Sie dem entgegenwirken.

vogel-600x377Tipps zur Wildvogel-Zufütterung:

Um die bedrohten Arten zu erhalten, wird die ganzjährige Zufütterung für frei lebende Vögel immer wichtiger. Hauptursache dieser Entwicklung ist die durch den Menschen verursachte, zunehmende Zerstörung des natürlichen Lebensraumes und der damit einhergehende Futtermangel für die heimischen Wildvögel. Durch die intensive Zunahme der Landwirtschaft werden zum Beispiel bis dato freie Wiesen zu Nutzflächen umfunktioniert und vermeintliche Schädlinge, vornehmlich Insekten, mit Hilfe von Bioziden bekämpft. Auf diesen Flächen sucht ein Vogel vergeblich nach ausreichend Futter.

vogel1-600x377Die verschiedenen Vogelarten benötigen unterschiedliches Futter – Von Meisenknödeln, Sonnenblumenkerne und klein gehackten Erdnüsse bis hin zu Haferflocken und Mohn können Sie je nach Vogelart richtig liegen.

Einen Überblick über die Essgewohnheiten Ihrer Gartenbewohner erhalten Sie hier:

Geeignete Fütterungsstandorte

Vögel lassen sich nahezu überall mit Futter versorgen.

  • Der ideale Platz für die Zufütterung ist und bleibt der Hausgarten oder die Terasse. Am besten in der Nähe von Bäumen und Büschen. Aber auch der eigene Balkon im Häusermeer der Großstadt kann genutzt werden.
  • Wenn Sie genügend Platz zur Verfügung haben, legen Sie mehrere Futterplätze an. Dies vermindert die Konkurrenz und den Einfluss von Räubern.
  • Wählen Sie den Futterplatz so aus, dass sich die Tiere bei der Nahrungsaufnahme stets sicher fühlen. Suchen Sie einen Platz, der an drei Seiten frei ist. Die vierte Seite der Futterstelle sollte an ein Dickicht grenzen, welches mit einem Abstand von ungefähr zwei Meter eine Fluchtmöglichkeit für die Tiere bietet. Durch die Beachtung dieser einfachen Regeln ist gewährleistet, dass die Wildvögel den Futterplatz gerne besuchen, da sie keine Angriffe von Fressfeinden befürchten.
  • Halten Sie die Futterstellen stets sauber. Dementsprechend sollte nicht nur der Vogelkot, sondern auch sämtliche Futterreste, die sich nach Einbruch der Nacht noch im Futterhaus befinden, entsorgt werden. Holen Sie Bodensilos über Nacht ins Haus, da sie sonst durch Kleinnager entleert oder verschmutzt werden könnten.

Wer frisst was?

Blaumeisen und Kohlmeisen lieben Fettfutter, Meisenknödel oder –ringe, sowie Sonnenblumenkerne, klein gehackte Erdnüsse und andere Nusssorten.

Rotkehlchen fressen gerne fetthaltiges Futter, Getreideflocken, kleine Nussstücke sowie spezielles Futter für Insektenfresser, in dem getrocknete Mehlwürmer oder Ameisenpuppen enthalten sind.

Feldsperlinge und Haussperlinge sind Allesfresser. Von Fettfutter über klein gehackte Nüsse bis hin zu Rosinen und getrockneten Beeren, fressen Sie alles.

Zaunkönig gehört zu den Weichfressern. Er frisst auf dem Boden ausgelegte Haferflocken, Mohn, Nigersamen und winzige Erdnussbruchstücke.

Amsel frisst gerne Äpfel und in fett getränkte gequetschte Körner wie Hafer- und Weizenflocken. Sie hat eine Vorliebe für Rosinen.

Grundsätzlich gilt: einheimische Wildvögel dürfen niemals mit salzigen oder verdorbenen Speisen gefüttert werden!


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