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Woher kommt der Weihnachtsbaum?

Nikolaus, Weihnachten, Silvester, Neujahr – diese Feste zum Jahresende haben eine reiche Tradition und sind mit vielen Geschichten und Bräuchen verbunden. Einige davon wollen wir Ihnen vorstellen.

Weihnachten

Zu de wihen nahten, in heutigem Deutsch „zu den heiligen Nächten“ – daher kommt unser Wort „Weihnachten“. Besondere Bedeutung hatten diese Nächste rund um den 25. Dezember, dem Tag der Weintersonnenwende, schon vor dem christlichen Weihnachtsfest.

Am Tag der Sonnenwende wurde in vielen Kulturen die Geburt eines Lichtgottes gefeiert. Die Römer begingen ihre Saturnalien zu Ehren des Gottes Saturn, des unbesiegbaren Sonnengottes. Die Germanen feierten ihr Mittwinterfest oder Julfest. Um diese Feste rankt sich allerlei Geisterglauben, der sich in der Tradition bis heute gehalten hat.

Weihnachtsbaumschmuck

Christbaumkugeln schmückem seit Anfang des 19. Jahrhunderts den Weihnachtsbaum. Der Brauch stammt aus dem Erzgebirge, wo ihn ein Glasbläser „erfunden“ haben soll.

Raunächte

Vor allem in den Raunächten war es nicht geheuer. Die Raunächte, auch genannt: Zwölfnächte, Zwischennächte, Unternächte, sind die letzten sechs Tage und die ersten sechs Tage im neuen Jahr. Geister und böse Kräfte trieben in dieser Zeit ihr Unwesen. Deshalb unternahm man lärmende Umzüge mit Schießen und Peitschenknallenm, um die bösen Geister zu vertreiben. Unser Brauch des Silvester-Feuerwerks geht auf diese Tradition zurück.

Aber auch gute Kräfte vermutete man in dieser Zeit, die zugleich die Wende des Jahres bedeutete, und somit einen neuen Anfang in sich barg. So schmückte man die Häuser mit grünen Zweigen. Fichten- und Tannenzweige galten als Sinnbild des Lebens. Hier liegt wohl der Ursprung unseres Weihnachtsbaumes.

Auch vorausdeuten ließ sich manches, so meinte man, gerade in der Weihnachtszeit. Was man in den Raunächsten träumt, soll sich im nächsten Jahr erfüllen. Dabei steht jede Raunacht für einen Monat des nächsten Jahres.

Besonders aufregend waren diese Nächte für heiratslustige junge Mädchen. Gerade an Weihnachten glaubten sie, etwas über ihren Zukünftigen erfahren zu können. Zum Beispiel ließ man Wasser gefrieren und deutete aus den Eisgestalten auf den zukünftigen Ehegatten.

Der Weihnachtsbaum

Das beliebteste Symbol der Weihnachtszeit ist der Christbaum. Den Brauch, die düstere Weihnachtszeit mit grünen Pflanzen als Hoffnung auf neues Leben und Kerzen als Hoffnung auf neues Licht zu schmücken, gab es schon immer. Aber erst gegen 1605 sollen kleine Eiben, Stechpalmen und Buchsbäumchen mit Äpfeln geschmückt gewesen sein und 1611 gab es in Schlesien den ersten kerzengeschmückten Tannenbaum.

Die Bescherung

Was wäre Weihnachten ohne Bescherung? Schon bei den römischen Feiern zu Ehren des Gottes Saturn zur Wintersonnenwende wurden Geschenke ausgeteilt. In Germanien stellten die Dienstherrin neue Knechte und Mägde ein, und das Gesinde wurde mit reichen Geschenken weiterverpflichtet.

Im christlichen Kulturkreis war die Bescherung zunächst mit dem Nikolaustag verbunden, so dass es an Weihnachten keine Geschenke mehr gab. Luthers Kinder wurden 1535 noch vom Heiligen Nikolaus beschenkt, doch bereits ein Jahrzehnt später trat der „Heilige Christ“ an seine Stelle. Seitdem wanderte die Bescherung immer mehr zum Weihnachtsfest ab. Auch die Ausbreitung des Weihnachtsbaum-Brauches hat dazu beigetragen, denn die Geschenke hingen am Baum oder lagen unter seinen Zweigen. In den Niederlanden kommen die Geschenke allerdings immer noch vom Nikolaus, und in Italien müssen die Kinder bis zum Dreikönigstag auf die Bescherung warten.

Pfeife oder Bischofsstab?

Wie kam denn nun der Weckmann zu seiner Pfeife? In den frühen Tagen der Kirche war es üblich, sonn- und feiertags nach dem Gottesdienst als Kommunionersatz gesegnetes Brot zu reichen. Im Laufe der Zeit erhielt das dabei verwandte Gebäck eine auf den Festinhalt bezogene Form. Mann nennt es „Gebildebrot“. Der Weckmann, auch Stutenkerl. Piepenkerl, Hefekerl, Printenmann, Hanselmann, Klasenmann genannt, war ursprünglich wohl nur mit dem Nikolaustag, später auch mit dem Martinstag verbunden. Dargestellt ist ein Bischof mit Bischofsstab – die Tonpfeife ist ein Irrtum! Dreht man sie mit dem Kopf nach oben, so erkennt man noch heute, dass ursprünglich ein Bischofsstab gemeint war.

Silvester und Neujahr

Glockengeläute, der Donauwalzer um Mitternacht, das Klirren der Sektgläser sind die untrüglichen Zeichen dafür, dass die Silvesternacht ihren Höhepunkt erreicht hat und das neue Jahr beginnt. Glücksbringer werden verschenkt, Böller- und Raketen abgefeuert. Man wünscht sich einen „Guten Rutsch“ und meint damit einen guten Jahresanfang. Dieser Rutsch hat nichts mit „rutschen“ zu tun, sondern geht wohl auf den aus dem Rotwelschen (einer mittelalterlichen Gaunersprache) stammenden Begriff „Rosch“ zurück, der übersetzt „Anfang“ bedeutet.

Übrigens beginnt das neue Jahr erst seit 1691 am 1. Januar. Davor feierte man den Neujahrstag zunächst am 6. Januar, später lag der Jahresbeginn am 25. Dezember. Heute noch heißt in Gebieten der Alpen der 6. Januar „Großes“ oder „Hohes Neujahr“.